„Baba Saad und Ich können ruhig Beef haben!“

Halunkenbande

Viele von euch dürften es nur am Rande mitbekommen haben, doch bei Baba Saads Label „Halunkenbande“ ging es in den letzten Monaten drunter und drüber. Nachdem der ehemalige EGJ-Rapper viele Newcomer – besonders aus Rap-Turnieren wie dem VBT und dem JBB – unter Vertrag nahm und mit ihnen durchzustarten schien, ging das Verhältnis zwischen ihm und seinen Signings Schritt für Schritt in die Brüche.

Punch Arogunz

Nach dem Weggang des VBT-Finalisten EstA, der lediglich ein Solo-Album in Zusammenarbeit mit Saad veröffentlichte, blieb lediglich Punch Arogunz auf dem Label des Bremers und veröffentlichte weiterhin Musik bei ihm. Mit 2 Alben und den Top 20, sowie einem Kollabo-Album auf Platz 6 der Charts schien es geschäftlich zu laufen – doch leider ist dies laut Aussage des 26 jährigen nicht für alle der Fall gewesen.

Neben finanziellen Problemen plagten den Wilhelmshavener auch chronische Schmerzen, die durch eine Nervenkrankheit verursacht wurden und die nur mit starken Schmerzmitteln wie Tilidin gelindert werden konnte. Die Schmerzen hinderten ihn daran, zu touren und regten ihn an, über seine Label-Situation bei dem Bremer nachzudenken.

Beef

So verließ auch Punch Arogunz das Label und gründete vor gut einem halben Jahr sein eigenes Label in Kooperation mit Universal Music. Nun gibt er in einem Interview bei Rap.de preis, dass er sich mit seinem ehemaligen Label-Chef überworfen hat und auch vor Beef mit der CCN-Legende nicht zurückschrecken würde, falls dieser die Auseinandersetzung suchen würde:

Er hat auf jeden Fall Dinge getan, die auf jeden Fall nicht hinnehmbar sind. Und mal gucken wie sich das Ganze jetzt weiter entwickelt. (..) Also Saad und ich haben uns krass überworfen. Die Details sind einfach wirklich privater Natur. Wenn man es jetzt über das private hinaus treiben will – ich wollte es nie – dann wird man das tun müssen. (..) Wir sind Rapper, wir können Beef haben, ich bin der Letzte, der vor Beef zurückschreckt.

Sein drittes Solo-Album „Schmerzlos“ erscheint am 25.05.18 (Hier vorbestellen). Unten findet ihr sein Musikvideo zu „Auf der Jagd“, in dem er seine durch die Schmerzen ausgelöste Medikamenten-Sucht aufarbeitet.

Hier seht ihr das Interview (Ab 8min)

Hier seht ihr das Musikvideo

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