Gzuz liest die Zeit-Review zu seinem Album

Wolke 7

Fans des authentischen, klassischen Gangsterraps d├╝rften sich ├╝ber das zweite Solo-Werk von Gzuz freuen – hochklassige Beats, harte Punchlines und jede Menge Realtalk treffen auf die brachiale Stimme des kompromisslosen 187-Rappers. Gzuz macht mit jeder Zeile des Albums deutlich, dass er weder Interesse daran hat dem Mainstream zu gefallen, noch von den Zeitungs-Redakteuren des Landes verstanden zu werden.

Dementsprechend lustig ist es auch, wenn sich der Rapper selbst mit den eher kritischen Rezensionen zu seiner neuen Platte auseinandersetzt und dabei vor allem an Formulierungen und Worten wie „feuilletonistisch betriebene Feier des Vulg├Ąren„, scheitert.

Der Redakteur kommt in seiner Rezension zu dem Fazit, dass Gzuz sich durch seine Musik von der b├╝rgerlichen Gesellschaft abgrenzt und Integration behindert. Zudem erkl├Ąrt er, dass Gangsterrap in dieser Form nicht mehr in eine gesellschaftliche Ebene eingeordnet werden kann: „Muten wir Ihnen nicht zu, diesen intellektuellen Spagat, mit dem sich viele Kritiker, auch der Autor dieses Artikels, Gangsta-Rap lange zurechtbogen als Stil├╝bung, mit der sich prekarisierte Subjekte in den ├Âffentlichen Diskurs einschreiben.

Der Kommentar von Gzuz dazu: „Da scheitert selbst mein Deutschlehrer dran!„, bringt es perfekt auf den Punkt. Wer seine ganze Auseinandersetzung mit der Review sehen will, kann sich dieses urkomische Video von ihm ansehen.

(Quelle: Zeit)

Hier seht ihr das Video

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