Gerichtsprozess – sollte Rapper Fler ermordet werden?

Gerichtsprozess

Eigentlich geht es um den Mord an einem 21 jährigen Rumänen – doch jetzt soll auch Maskulin-Chef Fler im Fokus der Verhandlungen stehen. In der Nacht zum 29 Dezember 2014 wurde ein junger Mann auf einem Feld bei Neuendorf brutal zusammengeschlagen und starb in der Folge an seinen Verletzungen. Am gestrigen Verhandlungstag vor Gericht wurde über die möglichen Motive des Angeklagten gesprochen.

Rap-Karriere

Angeklagt ist ein 24 jähriger, der im Alter von 18 Jahren eine große Karriere als Rapper in Aussicht haben sollte. Maskulin-CEO Fler soll ihm im Jahre 2011 einen Plattenvertrag bei seinem Label angeboten haben. Ein Reihe von Berichten in der Bravo sollte ihn deutschlandweit bekannt machen. Doch dazu kam es nicht, weil Fler sich mit der Bravo zerstritten haben soll. Nach dem ersten Bericht war Schluss.

Oberstaatsanwalt Eckart Berger wirft dem Angeklagten deswegen vor „dass die Ermordung des 21-jährigen Rumänen in der Nacht zum 29. Dezember 2014 auf einem Feld bei Neuenburg von dem Angeklagten einzig und allein als Steigbügel für eine steile Karriere als Rapper mit Hilfe der Medien und des Internets dienen sollte. Zunächst sollte, so ist es im Prozess immer wieder zu hören, Fler selbst aus Wut über seinen Wortbruch getötet werden.“

Wie sollte der Mord an dem 21 jährigen Rumänen die Rapkarriere des Angeklagten fördern? Warum musste ein junger Mensch sterben? Dafür gibt es bei heute keine Antwort. Laut Richter wird der Prozess noch mindestens bis Mai laufen, sodass wir erste Antworten erst in ein paar Monaten erwarten können.

(Quelle: BZ)

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