Problem mit Mero und Eno? Jetzt spricht SSIO

SSIO

Seit einigen Wochen ist SSIO ganz offiziell wieder zurück. Fast 4 Jahre liegen zwischen seinem zweiten Album „0,9“ und dem neuen Werk „Messios“, das diesen Freitag auf den Markt kommt. Schon auf den ersten drei Singles wurde deutlich, dass sich der Bonner Rapper seit seinem letzten Release nicht allzu stark verändert hat und – zumindest musikalisch – noch ganz der Alte ist.

Nach wie vor geht es um Drogen, Geld, Bonn 17 und Co., nach wie vor wird ohne Hemmungen gegen andere Rapper geschossen. Doch anders als er selbst, hat sich die Rapszene an sich in dieser Zeit umso drastischer verändert. War der Begriff „Streaminggold“ den meisten im Januar 2016 noch ein Fremdwort, ist es heutzutage praktisch undenkbar, durch tatsächliche Verkäufe den Goldstatus zu erreichen.

Auf diese Veränderungen nimmt SSIO ebenfalls Bezug und macht deutlich, dass ihm die meisten Songs der Modus Mio-Playlist eher zuwider sind und allenfalls als Angriffsziele dienen: „Pietro Lombardi klingt mehr nach Straße als die Shisha-Club-Playlist“

Mero, Eno, Sero el Mero

Dadurch entstand für viele Fans des Bonner Rappers jedoch ein großer Widerspruch zwischen den Feindbildern von SSIO und den Newcomern, die sich aktuell im Umfeld seines Labels „Alles oder Nix“ bewegen. Labelchef Xatar hat mit Eno, Sero el Mero und Mero drei der erfolgreichsten Rapper überhaupt in den letzten paar Jahren an den Start gebracht, sich aber auch vom Trademark-Song, für den AoN jahrelang stand, entfernt.

Im neuen Interview bei Hiphop.de erklärt SSIO deshalb, wie er mit den Newcomern umgeht, deren Style er in seiner Musik eigentlich angreift und wie es privat und künstlerisch zwischen ihm und Mero, Eno und Co. abläuft:

„Und darüberhinaus ja, wir sind alle selbstverständlich verbrüdert alle innerhalb der AoN-Gemeinschaft und wir verstehen uns alle super und haben in keinster Form irgendein Problem mit ins persönlich oder mit der Musik, die wir machen.“

Hier seht ihr das Interview

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