Sido sorgt mit Hitler-Anspielung für Skandal-Auftritt

Sido

Noch vor einem Jahrzehnt war Sido bekannt dafür, dass er mit seiner Wortwahl die ein oder anderen Gemüter ordentlich aufheizen kann. Doch mit der Zeit machte Sido einen kompletten Stilwechsel, weg vom Rüpel-Rapper, hin zum waschechten Vorbild.

Sein Image hat sich im vergangenen Jahrzehnt jedoch drastisch verbessert, so sehr, dass er sogar als Jury bei etlichen Casting-Shows mitmachen konnte und sogar die Hauptrolle im Film „Halbe Brüder“ spielen durfte.

Doch was man im Blut hat, wird man wahrscheinlich nicht wieder los. Und die Gemüter vieler Leute aufzuheizen ist scheinbar eine Eigenschaft vom Berliner Rapper, die er wahrscheinlich nicht ablegen wird, komme was wolle.

Skandal

So sorgte Sido bei einem Auftritt bei der Weißwurstparty im österreichischen Stanglwirt für einen Skandal. Sido erlaubte sich kleinere Witze über seine Kollegen, die viele seiner Fans witzig finden dürften, jedoch sah das Publikum in Österreich das Ganze etwas anders.

Sich über den Namen von „DJ Felix Moese“ lustig zu machen scheint nicht jedermanns Geschmack zu sein. Auch das scherzhafte Bezeichnen von Österrreichs Kultstar Andreas Gebalier als „Schwabbel“ scheint für den ein oder anderen Zuschauer zu viel des Guten gewesen zu sein.

Der richtige Skandal fand jedoch statt, als der Rapper eine Hitleranspielung machte. So hieß es: „Wir brauchen hier jetzt ein bisschen deutsche Gründlichkeit, die uns ein Österreicher mal beigebracht hat“, womit Sido offensichtlich auf Adolf Hitler anspielt, der aus Österreich stammte.

Dass das Ganze jedoch nur Ironie war, scheinen die wenigsten verstanden zu haben. Seine Frau Charlotte Würdig äußerte sich gegenüber der Bild-Zeitung und prangerte an, dass einige Menschen offensichtlich keine Ironie verstehen würden. So hieß es: „Ich kann das nicht mehr hören! Es ist unfassbar. Ich war da. Und viele andere auch. Und wer Ironie nicht versteht, versteht sie halt nicht. Ich habe nicht einen getroffen, der das anders verstanden hat.“

Hier seht ihr den Beitrag der BILD Zeitung:

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