Kontra K begibt sich in Lebensgefahr um Kängurus zu retten

Australien

Inzwischen dürfte jeder von den verheerenden Waldbränden an der australischen Ostküste gehört haben. Die Brände halten zurzeit den gesamten Kontinent in Atem und sorgen nach wie vor dafür, dass Hunderttausende Quadratkilometer an Waldgebieten unbrauchbar für den Menschen und unbewohnbar für die einzigartige Tierwelt in Australien werden.

180.000 Km² an Fläche sind mit Stand vom 22. Januar verbrannt – das ist etwas mehr als die Hälfte Deutschlands. Dabei kamen 33 Menschen und über 1 Milliarde größerer Tiere zu Tode. Käfer und Insekten, die unerlässlich für das Ökosystem Australiens sind, wurden und können in diese Zahlen nicht eingerechnet werden.

Die australischen Rettungs- und Feuerwehrkräfte sind pausenlos im Einsatz, auch die Armee hilft mit Zusätzlich dazu helfen hunderte Organisationen und tausende Privatleute tatkräftig dabei mit, weitere schlimme Schäden zu verhindern und das größte Leid zu lindern.

Kontra K

Auch Rapper Kontra K, der bekannt dafür ist, sich für das Leben von Tieren einzusetzen, ist in Australien und packt mit an. Seine Spendenaktion lief bisher sehr gut an und konnte etwa 100.000 australische Dollar einbringen, die bis zum letzten Cent gespendet werden.

Wer ihn kennt weiß, dass er aber nicht nur finanziell, sondern auch mit seiner eigenen Energie versucht zu helfen. Heute Morgen – bzw. gestern in Australien – suchte er mit seinem Team eine Tierrettungsstation auf, die durch die Flammen beschädigt wurde. Die Station kümmerte sich vor den Bränden um über 100 Kängurus, Opossums und weitere Tiere. Jetzt müssen die übrigen Tiere versorgt werden.

Der 31-Jährige baute einige Futterstellen für die Tiere auf, die sich während der Brände in ein nahegelegenes Sumpfgebiet zurückgezogen haben. Die Futterstände sind notwendig, da die Kängurus durch das Feuer keine natürlichen Nahrungsquellen mehr haben.

Lebensgefahr

Auf der Fahrt von der Auffangstation zurück mussten sie den Hinweg aufgrund von Bränden umfahren. Doch auch die Alternativ-Route, die ihr Navi ihnen gezeigt hat, führte sie auf gefährliche Pfade. Mitten im australischen Busch fuhren sie durch ein Gebiet, dass nach wie vor brennt.

An einer weniger gefährlichen Stelle sind Kontra K und seine Begleiter angehalten, um die Situation festzuhalten. Glücklicherweise kamen die Jungs heil wieder an. Trotz dieser bedrohlichen Situation geben sie jedoch nicht auf und werden weiter helfen. Das gesammelte Geld geht nach Angaben Kontra Ks zum Großteil in die Auffangstation, wird aber noch in weitere Projekte investiert.

Eindrücke seines Tages