Farid Bang rechnet seine Spotify-Einnahmen vor

Farid Bang

„Ich habe Hits, aber diese Kids keine Punchlines B*tch“ – so lautet eine Zeile aus dem Farid Bang-Part auf dem neuen Album von Fler. Damit spielt der Banger-Chef auf seine Singleauskopplungen in den letzten beiden Jahren an, mit denen er zuletzt immer wieder die Charts stürmen konnte und das ohne seine klassischen Punchlines zu vernachlässigen.

Mithilfe dieser Erfolgsformel hat es der Düsseldorfer geschafft, den Sprung aus der Zeit der CD und der Deluxe Box ins Streaming-Zeitalter zu machen, ohne an Relevanz einzubüßen. Obwohl Gangster- und Battle-Rap heutzutage deutlich weniger gefragt sind als Songs für die Shishabar-Playlist, ist Farid Bang weiterhin an der Spitze.

Dies spiegelt sich unter anderem darin wieder, dass der Banger sowohl 2018, als auch 2019 zu den meist gestreamten deutschen Künstlern zählte und in beiden Jahren über 200 Millionen Streams generieren konnte. Zudem ist seine Zahl an monatlichen Hörern konstant zwischen 2 und 3 Millionen.

Einnahmen

Dadurch partizipiert er auch nicht zuletzt am Streaming-Boom der letzten paar Jahre und kann trotz sinkender CD-Verkäufe Geld verdienen. Auf Instagram hat der 33-Jährige nun sogar vorgerechnet, wie viel er mit Spotify verdient, bzw. wie viele Streams er braucht, wenn er 10.000 Euro verdienen möchte.

So rechnet er vor, dass er etwa 0,0038 Cent pro Stream verdient, womit er mit 2,6 Millionen Streams auf etwa 10.000 Euro oder 3.800 Euro für 1 Million Streams kommt. Dies deckt sich mit den Angaben von Rapkollegen wie Raf Camora und Kollegah, die teilweise sogar höhere Beträge für 1 Million Streams angegeben haben. Die häufigsten Angaben dazu lagen zwischen 4000 und 6000 Euro.

Mit seinen drei meist gestreamten Songs hat Farid Bang demnach folgende Beträge verdient:

3. #niemalsantäuschen | 28,9 Millionen Streams – 110.000€

2. International Gangstas | 33,5 Millionen Streams – 127.300€

1. Maghreb Gang (+ Remix) | 51 Millionen Streams – 193.800€

Hier seht ihr es

Farid Bang

Gepostet von Ferdinand von Ballin am Montag, 30. März 2020