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Manuellsen äußert sich zu seiner Pädophilen-Jagd

Jagd

Vor einigen Tagen sorgte Rapper Manuellsen für Aufmerksamkeit, als er darauf aufmerksam machte, dass auf Instagram für jeden sichtbar Seiten gibt, die von und für Pädophilen betrieben werden. Der Inhalt ist abstoßend. Fotos von leicht bekleideten Kleinkindern, an denen sich Nutzer ergötzen und unter denen zum Teil sehr eindeutige Kommentare geschrieben wurden. Teilweise hatten diese Seiten bis zu 7000 Follower.

Manuellsen und weitere Influencer sorgten dafür, dass mehrere solcher Seiten durch Meldungen von ihren Communities gesperrt werden. Ein wichtiger Schritt und definitiv ein Thema, auf das Instagram selbst reagieren muss. Doch Manuellsen reichte es nicht, einfach die Seiten zu sperren. Er wollte einen Follower konfrontieren.

Durch seine Kontakte machte der Rapper einen Mann ausfindig, der unter fast jedem Foto einer Seite kommentiert haben soll. In der Story des Musikers war zu sehen, wie er ihn auf offener Straße stellt und der Mann davonrennt. Was danach passiert ist, ist nur durch Erzählungen von Manuellsen bekannt. Er selbst gibt an, er habe ihn nur zur rede gestellt, Kritiker meinen, er habe Selbstjustiz an ihm ausgeübt.

Bericht

Nach der Aktion war Manuellsen zudem zu Gast in einem Livestream von Oliver und Amira Pocher, in denen er sich erklärte. In Folge dieses Streams kam dann ein Bericht der BILD-Zeitung online, in dem der Rapper für die Aktion scharf kritisiert wird, weil Selbstjustiz in einer Demokratie wie Deutschland verboten ist.

Außerdem werden seine Aussagen bezüglich des weiteren Geschehens in Frage gestellt. Der 41-Jährige betonte, dass er ihm gegenüber nicht handgreiflich geworden ist, die Zeitung zitierte seine Story, in der er den davonrennenden Mann beleidigt. Der Mann wird in dem Bericht als „Junge“ bezeichnet.

Manuellsen

Jetzt antwortet Manuellsen auf die Kritik der BILD und legt erneut dar, dass er dem Mann bis auf eine verbale Konfrontation nichts getan hat. Des Weiteren meint der Rapper, dass der Bericht für ihn so aussehe, als wolle man einen Pädophilen in Schutz nehmen.

Hier seht ihr das Statement

Gepostet von Ferdinand von Ballin am Mittwoch, 1. April 2020