Farid Bang erklärt, warum er Mero nicht gedisst hat

Farid Bang

In einigen Tagen erscheint mit „Genkidama“ das erste Soloalbum von Farid Bang seit rund 4 Jahren. Dabei setzt der Banger nicht mehr auf die altbewährte Formel, andere Rapper zu dissen, sondern verzichtet diesmal fast gänzlich auf Angriffe. Trotzdem gibt er sich weiterhin selbstbewusst und stellt klar, dass er seiner Ansicht nach jeden neuen Rapper in einem Beef auf die Bretter schicken kann. Selbst gegen Samra und Capital Bra könne er gewinnen, wie er im Interview bei Rooz erklärte:

„Deswegen feier ich die, ich find die Jungs auch cool. Aber ich glaube bei einem Beef gegen mich würden sie nicht gewinnen, raptechnisch. Aber das sind für mich von der neuen Generation, für mich persönlich die Besten. Die zwei die am besten rappen und die zwei, die irgendwie meine Werte noch so mit transportieren.“

Newcomer

In Bezug auf einen viertel Teil von JBG erklärt der Banger-Chef außerdem, dass zu jedem JBG auch eine Vorgeschichte gehört. Der Beef mit Bushido habe sich demnach 15 Jahre aufgebaut und könne deswegen nicht mit jedem Rapper wiederholt werden: „Soll ich jetzt Mero dissen oder was?“, heißt es in dem Gespräch. Dennoch hat der Rapper das ein oder andere Mal mit dem Gedanken gespielt, einfach aus Spaß gegen die neue Generation zu schießen:

„Stell mal vor, was für ne geile Fantasie: Ich mach einfach so ein Album und diss so alle jungen Newcomer. Das wär aber auch geil, so ein geiler Gedanke. So manchmal denk ich mir das so zum Spaß. Stell dir mal vor du machst ein Album und du greifst einfach so alle Newcomer an. So in richtig, kennst du von mir diese Parts wo du so einen Sechzehner machst und so fünf Rapper disst. Das wäre witzig.“

Beef

Dass er irgendwann wieder einen richtigen Beef führen wird, schließt der 34-Jährige dennoch nicht vollkommen aus. Es brauche nur eine Person, die ihm einen Grund für einen Diss gibt, und er fährt wieder alle Geschütze auf, wie er im neuen Interview bei 16bars verlautbaren lässt:

„Es ist halt so, dass ich keine Leute mehr angreife. Aber was die meisten Leute während meiner ganzen Karriere nicht sehen wollen ist, dass die meisten Leute, die ich angegriffen habe, immer den ersten Stein geworfen haben. Und ich glaube mittlerweile habe ich mir so einen Ruf erarbeitet, dass keiner mehr Bock drauf hat auf diese ganzen Geschichten. (..) Aber wenn jemand das Schicksal herausfordert, dann nehme ich jede Herausforderung gerne an und dann zeige ich wieder alte Facetten.“

Hier ist das Interview