Newcomer lehnt 200.000 Euro-Deal ab und lacht sich kaputt

Vorschüsse

In den letzten Jahren werden immer absurdere Summen von Labels angeboten, um die vielversprechendsten Newcomer zu binden. Mit ein wenig Vorarbeit ist es inzwischen kein Problem mehr für talentierte Künstler, hohe fünfstellige Beträge für ihre Projekte zu kassieren.

Ein glänzendes Beispiel dafür wie man es richtig macht ist Pa Sports-Signing Jamule, der einen Vorschuss von 150.000 Euro erhielt und damit der teuerste Newcomer aller Zeiten wurde. Dieses Geld hat er längst wieder mehrfach eingespielt hat. Andere Newcomer hingegen gehen nicht so sorgfältig mit ihrem Budget um, verprassen es für Uhren und Autos und schaffen dann doch nicht den Durchbruch.

LETOH

Nun hat ein Newcomer ein wahnwitziges Angebot von 200.000 Euro erhalten und hätte damit auf einen Schlag der wertvollste Newcomer Deutschlands werden können – und hat es einfach abgelehnt!

Einige von euch dürften bereits von LETOH gehört haben. In wenigen Wochen hat er alles auf den Kopf gestellt und mit nur vier Musikvideos knapp 80.000 Instagram-Fans gesammelt. Sein aktuelles Musikvideo „CHARLY MATTEÏ“ knüpft an seine rasanten Erfolge an. Der Song hat es in die „Deutschrap Brandneu“-Playlist geschafft und wurde in den ersten 48 Stunden hunderttausende Male aufgerufen.

200.000 Euro

Wenige Stunden nach Release des Songs hatte LETOH offenbar ein Meeting mit einem großen Label und hatte dann das größte Angebot auf dem Tisch liegen, das je ein Newcomer erhalten hat. Der Berliner rappt neben deutsch auch auf albanisch und konnte sich so auch eine große albanische Community aufbauen. Selbst der albanische Superstar Majk folgt ihm seit kurzem. Kein Wunder also, dass sich die großen Labels um ihn reißen und er nun einen Vertrag mit einem Vorschuss von 200.000 Euro vorgelegt bekam.

Seine Reaktion? Er lacht sich kaputt! Wenn man gerade so einen Deal ausgeschlagen hat, ist das durchaus nachvollziehbar. LETOH hat den Vertrag nicht angenommen und wartet offenbar auf ein noch besseres Angebot. Vielleicht hat er ja sogar schon ein höheres Angebot vorliegen und konnte die 200.000 Euro deswegen so locker ausschlagen? Man darf gespannt sein welches Label sich seine Dienste sichern wird.

Hier seht ihr die Reaktion

Letoh

Gepostet von Ferdinand von Ballin am Sonntag, 17. Mai 2020