Raf Camora hat Kokain, LSD und Ecstasy verkauft

Raf Camora

Er zählt mittlerweile zu den erfolgreichsten Künstlern der deutschen Hip-Hop-Szene und hat sein Können nicht nur in Sachen Rap bewiesen, sondern auch als Produzent, Designer, Sänger und Geschäftsmann. So ist er sowohl mit seiner Musiker, seiner Kleidermarke „Corbo Apparel“, als auch mit seiner Managementagentur „Ragguci & Boldt Management“ erfolgreich.

Doch er war nicht immer ein erfolgreicher Multimillionär – aufgewachsen in einem relativ armen Bezirk in Wien musste Raf Camora mit anderen Mitteln durch das Leben kommen. Der 15. Bezirk Rudolfsheim-Fünfhaus ist für die vielen Ausländer und Kriminalität bekannt.

Interview mit Spiegel

In einem Interview mit Spiegel wird Raf Camora gefragt, was ihm sein Luxusleben bedeutet – er antwortete wie gefolgt: „Das sind Symbole des Erfolgs. Um dir selber Lebensfreude zu schenken und jeden Tag zu sehen: Das hast du erreicht. Die sind aber auch dazu da, anderen zu zeigen: Ey, guckt mal, das könnt ihr auch erreichen.“

Anschließend erklärt der Rapper, dass er 2007 nach Berlin ging und auf sich alleine gestellt war. Außerdem berichtet er über die Zeit, als er nicht Hartz IV beantragt hat, sondern mit seiner Musik versucht hat über die Runden zu kommen. Auf die Frage, ob seine Musik ihm seinen lebensnotwendigen Umsatz gebracht hat, antwortete er mit folgenden Worten:

„Am Anfang habe ich einen Beat für 150 Euro verkauft. Und es dann geschafft, im Schnitt so zwei Beats im Monat zu verkaufen – 300 Euro. Damals waren die Mieten in Berlin noch sehr günstig, für ein WG-Zimmer habe ich 100 Euro gezahlt. Das war natürlich ein Scheißzimmer, doch immerhin ein Zimmer. Aber sagen wir’s so: Keiner ist arm, wenn er weiß, wohin die Reise geht.“

Doch zu seiner Zeit im 15. Bezirk der Stadt Wien musste er laut eigenen Angaben mit anderen Mitteln sein Leben finanzieren. Er legt die Karten offen auf den Tisch: „Ich habe Kokain verkauft, aber auch Ecstasy, LSD, Gras und Fahrräder“

Hier der Artikel von Spiegel dazu:

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