Überfall in Frankfurt – SEK richtet Gewehre auf Kollegah und Asche

Kollegah

Rapper Kollegah und sein Signing Asche preschen aktuell mit ihrem Kollaboalbum „Natural Born Killas“ voran. Schon in den ersten beiden Single-Auskopplungen „NBK Intro“ und „Gladiator“ ist klar zu hören, dass die beiden mit ihrem neuen Release voll auf Angriff gehen wollen. Um das auch visuell zu unterstreichen haben die beiden sich in den letzten Monaten in Top-Form trainiert und einer „MMA-Transformation“ unterzogen.

Überfall

Doch für ihre kommende Single sind die beiden offenbar über das Ziel hinaus geschossen. Denn wie mehrere Medien übereinstimmend berichten, hat ein Videodreh von Kollegah und Asche einen SEK-Großeinsatz in Frankfurt ausgelöst.

Anwohner des Frankfurter Bahnhofsviertels riefen heute Mittag verängstigt die Polizei als sie einen vermeintlichen Überfall in einem Juwelier bemerkten. Eine Gruppe maskierter Männer stürmte ihren Angaben nach den Juwelier „Simon“ in der Münchener Straße. Gegen 16 Uhr rückten dann Polizei und SEK an, offenbar in Erwartung eines Schussgefechts.

Doch hinter dem angeblichen Überfall steckte lediglich ein Musikvideodreh, der nicht vorher angemeldet worden ist. Ein Drehteam von 20 Mann arbeitete gerade am kommenden Musikvideo von Kollegah und Asche. Mit dabei waren unechte Schusswaffen, die von den Passanten offenbar für echt gehalten wurden.

Dass die Waffen nicht echt sind, wird die Rapper allerdings nicht vor einer eventuellen Strafe schützen. Zwar sind die Konsequenzen des Einsatzes noch nicht absehbar, jedoch gab eine Sprecherin der Polizei gegenüber der BILD-Zeitung zu verstehen, dass auch unechte Waffen gegen das Gesetz verstoßen: „Auch das Tragen von Anscheinswaffen verstößt gegen das Gesetz.“

Asche am Boden

Im Netz gehen derzeit etliche Videoaufnahmen des SEK-Einsatzes herum. Auf einem der Videos ist zu sehen wie eine Person – vermutlich Rapper Asche – in roter Jogginghose auf dem Boden liegt. Auf einem anderen Video sieht man mehrere am Dreh beteiligte Personen auf dem Bürgersteig liegen, während die SEK-Beamten mit Gewehren im Anschlag Kommandos erteilen.

Hier seht ihr die Videos