Manuellsen hatte bereits Mordpläne für Bushido

Manuellsen

Seit einigen Tagen ist „König im Schatten„, die Autobiografie von Manuellsen endlich im Handel erschienen. Als Songwriter für Mega-Hits, Rapper, Geschäftsmann und Teil des Rocker-Milieus hat vermutlich kaum ein anderer soviel erlebt und kann soviel aus dem echten Leben zu berichten wie der 41-Jährige. Kein Wunder also, dass sein Buch seit Verkaufsstart in mehreren Kategorien auf Platz 1 geschossen ist.

Bushido

Ein wichtiger Aspekt der Biografie ist sein Beef mit Bushido und dessen Umfeld, der sich bereits seit vielen Jahren wie ein roter Faden durch seine Karriere zieht. Nicht umsonst leitet er mit der Gerichtsverhandlung zwischen ihm und Animus in die ersten Seiten des Buches ein.

Nun ist eine brisante Stelle auf der Biografie aufgetaucht, die noch einmal verdeutlicht, wie schlimm es zeitweise wirklich zwischen ihm und Bushido zugegangen ist und wie tief seine Verachtung für den Berliner Rapper wirklich ist. Denn Manuellsen gibt in seinem Buch ganz offen zu, dass er im Kopf bereits Mordpläne zu Ungunsten von Bushido geschmiedet hatte:

„Es gab Zeitpunkte, da wollte ich Bushido wirklich umbringen. Ich habe mir ernsthaft überlegt: Wie putz ich den weg? Wie erledige ich den, ohne dass ich in den Knast komme? Ich habe mir tausend Formen ausgemalt, bin Schritte durchgegangen. Mir war scheißegal, ob der lebt oder stirbt, so sehr hab ich den gehasst.“

Zusätzlich dazu beschreibt er fünf verschiedene Situation, in denen es tatsächlich dazu hätte kommen können, dass er oder seine Freunde einen Angriff auf Bushido starten oder ihn auf offener Straße erschießen. In der BILD wird eine Stelle zitiert, in der Rocker-Freunde von Manuellsen in Bangkok waren und Bushido und Animus antrafen. Eine Bestätigung per Telefon hätte seiner Aussage nach gereicht, dass das Feuer eröffnet worden wäre:

„Manuellsen bekam einen Anruf von zwei Rocker-Anwärtern aus Bangkok, die mit 20 Mann dort unterwegs gewesen waren. Sie berichteten ihm, dass sich Bushido und Rapper Animus in diesem Moment „auf der anderen Straßenseite“ befinden. „Ich schwöre es, Bruder, schrie mir der Prospect (Anwärter – Anm. d. Redaktion) vor Aufregung in seine Frontkamera. Wallah, sag mir und wir knallen die jetzt hier an Ort und Stelle weg.“ Er habe überlegt. Seine Antwort lautete: ‚Nein lass. Lass egal, scheiß auf die.'“

Hier seht ihr die Meldung

bild.de
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