Animus und Mois tragen öffentlichen Disput aus

Animus

Lange Zeit hat er geschwiegen und sich zu aktuellen Themen und selbst zu Seitenhieben gegen sich kaum bis gar nicht geäußert. Doch damit scheint ab sofort Schluss zu sein. Mit seiner Meinung hält Animus aktuell nicht mehr hinterm Zaun und spricht derzeit etliche Themen an, die ihm auf der Seele gebrannt zu haben scheinen.

Nachdem es sich in der letzten „Hast du Bars“-Folge bereits zu einigen Namen aus der Rapszene geäußert hat und Diss-Zeilen schrieb, teilt er seit ein paar Tagen auch in seiner Story aus. Am deutlichsten gegen Shirin David und Mois, die er beiden offensichtlich als „Youtube-Rapper“ einschätzt und ihnen vorwirft, Culture vultures zu sein und Musik ohne echte Hingabe zu machen:

„Youtuber haben große Vorschüsse gekriegt, weil die Labels dachten ihre Reichweite geht automatisch in Verkäufe über. Durch das Geld haben sie sich ein Team geholt aus mehr oder weniger erfahrenen Produzenten und Writern, die einfach nur ihren Profit rausschlagen wollen. Schnell Songs machen. ‚Ja krass, ja heftig, ja geil‘ – Schnell releasen. Keine Zeit zum reifen, entwickeln, reflektieren usw.

Bloß keine Kritik äußern, weil das mehr Arbeit bedeuten würde und fertig. Langsam ist der Youtube Hype verflogen und es heißt ’nicht schon wieder ein Youtuber der rappen will‘ Hiphop ist eine Kultur. Eine Kunst. Kein Trend oder Hype. Features machen euch nicht real. Reposts machen eure Mucke nicht besser. Teure Videos machen den Song nicht krasser. Nur harte Arbeit, Geduld und Passion.“

Mois

Kurz nach diesem Post von Animus folgte eine weitere Antwort von Mois, der schon gestern Abend eine Story als Reaktion auf eine Ansage des Heidelbergers gemacht hat. Diesmal äußert er sich zum Thema Youtube und Rap und meint, dass zwischen den beiden Communities ohnehin keine Trennung mehr besteht, da Rapper sich ebenfalls immer mehr als Streamer und Youtuber etablieren:

„Jeder Youtuber macht mittlerweile Musik und jeder Rapper macht Streams mit Youtube-Highlight-Kanälen. Und? Wen juckt’s digga. Es gibt heftigere Probleme auf der Welt. Weder Rap, noch Youtube macht einen zum Mann digga. Zitat Ende.“

Hier seht ihr den Post

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