Gzuz erklärt auf Track wie er 90% seiner Steuern hinterzieht

„14 Mille Staatsschulden, 5 Euro Raten/ Ihr könnt auf die Bank gucken, ich nix zum Zahlen“, so erklärte Gzuz schon im Jahr 2014, wie er lästige Zahlungen an den Staat umgehen kann. Nachdem er aus dem Knast frei gekommen ist, musste er für seine Unterbringung insgesamt 14.000 Euro blechen. Diese habe er – trotz hoher Einnahmen mit seiner Musik – eigener Aussage nach in Raten von 5 Euro abbezahlt.

Gzuz

Jetzt hat der Rapper erneut darüber gerappt, wie er möglichst wenig von seinen Einnahmen abdrücken muss und ist dabei erstaunlich tief ins Detail gegangen. Wie schon bei der obigen Zeile ist alles was er rappt von der Kunstfreiheit gedeckt, sodass man ihn aufgrund dieser Aussagen vermutlich nicht an den Kragen gehen kann.

Interessant ist es trotzdem, wenn Gzuz seine Masche zur Steuervermeidung so genau darlegt. Zuerst erklärt er in seinem Part auf dem Track „Die Strasse lebt“ vom neuen Xatar-Album, auf welche Weise er Geld verdient. Neben seiner Musik mache er auch Geld durch Klicks, Bitcoins und natürlich auch durch „Kilos“:

„Heute mit Klicks verdien’n, da gibt es nix zu reden
Geld durch mein Insta kriegen, Bitcoin Rig bei Krypto traden
Ich kann die Kilos in bar zahl’n, mache das Geld mit der Arznei
Muss es auch nicht mit dem Staat teil’n, brauche ein riesiges Sparschwein“

90%-Steuerhinterziehung

Danach spricht der Hamburger über seine Steuern und erklärt, dass er Strohmänner einsetzt um durch falsche Rechnungen den Umsatz seiner GmbH zu senken. Unter der Hand holt er sich dann 90% der Summe zurück, alles versteckt vor dem Staat. Somit gibt er nur 10% an seine Strohmänner ab und hat am Ende 90% seiner Einnahmen als Schwarzgeld übrig.

„Heut hängt mir die Steuer am Arsch, also gründ‘ ich ’ne GmbH
Lass‘ Strohmänner Rechnung’n schreiben, geb‘ ihm ein’n Zehner, neun krieg‘ ich wieder
(…) Auto auf Firma leasen und hol‘ ein paar Ditcher raus
Brauche monatlich vierzig Riesen, ansonsten steh‘ ich nicht auf
(…) Und so macht der Umsatz mich reich
Denn es zählt nur, was unterm Strich bleibt“

Wichtig: Uns bleibt an dieser Stelle nur übrig zu betonen, dass Gzuz diesen Text in einer künstlerischen Darbietung performt hat und die Angaben dementsprechend künstlerischer Natur sind. Rap-Songs sind keine Anweisung oder Anleitung wie man lebt und schon gar nicht wie man korrekt mit seinen Steuern umgeht.

Hier hört ihr den Song

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