Als Manager – Bushido hat 20% von Capital Bras Einnahmen erhalten

Bushido

Es gibt eine neue Zeugenaussage von Bushido im Prozess gegen Arafat Abou-Chaker und dessen Brüder. Diesmal geht es wieder um Verträge und Zahlen. Unter anderem erklärt der Rapper, wie er selbst gewisse Geldbeträge wahrgenommen hat „Sechsstellige Beträge waren gang und gäbe. 150 000 Euro habe ich gar nicht wahrgenommen. Überrascht hat mich eher ein Betrag von 60 000 Euro, das war ja wie Taxi bezahlen.“

Management-Verträge:

Zusätzlich dazu liefert der 42-Jährige ein paar Einblicke in vertragliche Details mit seinen beiden Ex-Manager Arafat und Ashraf, sowie seine eigene Rolle als Manager von Capital Bra. Dabei kritisiert er Arafat für den aus seiner Sicht zu hohen Anteil von 30%. Direkt danach verrät er allerdings, 20% als Manager von Capital Bra genommen zu haben, was ebenfalls höher ist als das, was ein seiner Ansicht nach „anständiger deutscher Manager“ von einem Künstler verlangt.

Voll des Lobes ist er hingegen für Ashraf, den aktuellen Manager von Capital Bra. Seine Aufgaben als Manager habe er „so deutlich gelebt“ wie kein anderer. Beendet wurde die Zusammenarbeit lediglich nachdem er Personenschutz erhalten habe.

Arafat Abou-Chaker als sein Manager:

„30 Prozent an den Manager zu zahlen ist exorbitant viel. 30 bis 50 Prozent werden eher gern auch in Cafés abgemacht, aber das ist was anderes. Ein anständiger deutscher Manager nimmt wahrscheinlich 12 Prozent, sage ich mal spontan.“

Sein Vertrag mit Capital Bra:

„Ich selbst nahm 20 Prozent als Manager für Capital Bra. Eröffnete Konten für ihn, besorgte eine Wohnung und Kita-Plätze. Alles, um ihm die bestmögliche Situation zu verschaffen, um sich auf seine Musik zu konzentrieren.“

Ashraf als sein Manager:

„Kurzzeitig hatte ich nach der Trennung von Arafat Abou Chaker einen Management-Vertrag mit Ashraf Rammo. Ich behaupte mal keck, noch nie wurde ein Management-Vertrag so deutlich gelebt wie dieser. Die haben sich wirklich sehr ins Zeug gelegt für mich. Hätte cool werden können. (…)

„Im Januar 2019 landete ich im Personenschutz. Deshalb einigten wir uns auf die Unterbrechung unserer wirtschaftlichen Verhältnisse. Dass die Polizei die Trennung anregte, ist Unsinn.“

(Quelle: BILD)

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