Golden Globe-Regisseur will Spielfilm über Xatar drehen

Xatar

Der Werdegang von Xatar bietet einige interessante Geschichten – die bekannteste dürfte der Raub auf einen Goldtransporter im Jahr 2009 sein. Da der Rapper damals an einem Raub auf einen Goldtransporter beteiligt war, musste er anschließend für mehrere Jahre ins Gefängnis.

Das hielt den 38-jährigen aber nicht davon ab, sich eine Rap-Karriere und ein eigenes Label, welches heute als eines der größten überhaupt in der Deutschen Rap-Szene gilt, aufzubauen. Bereits vor Strafantritt veröffentlichte das AoN-Oberhaupt zwei Solo-Alben.

Das 2012 erscheinende „Nr. 415“ wurde nach seiner Türnummer in der JVA benannt und im Knast über ein Diktiergerät aufgenommen. Nach Entlassung aus dem Gefängnis schaffte er im Jahr 2015 mit seiner dritten Platte „Baba aller Babas“ den Sprung auf den ersten Platz der deutschen Album-Charts.

Der Goldraub und dessen Folgen ist aber nur eine von vielen interessanten Geschichten im Werdegang des Rappers. Diese zeichnet sich vor allem durch Vielfältigkeit aus. So studierte Xatar beispielsweise zwischen 2005 und 2007 internationales Musikmanagement an der Metropolitan University in London, welches er allerdings abbrach – eigener Aussage nach riet ihm sein Dozent dazu, praktische Erfahrung im Musikgeschäft zu sammeln, falls er dort durchstarten will, weshalb Xatar nach Deutschland zurückkehrte und sein eigenes Label aufmachte.

Film

Es gibt also so einige Geschichten, die den Lebenslauf des AoN-Chefs besonders lesens- und auch sehenswert machen! Nachdem der Rapper bereits vor einigen Jahren eine eigene Biographie auf den Markt brachte, soll sein Werdegang jetzt auch verfilmt werden!

Wie die „Spiegel“ berichtet, plant der mit dem Golden Globe ausgezeichnete Filmregisseur Fatih Akin das Leben von Xatar zu verfilmen. Berichten zufolge plant der international gefeierte Regisseur dies unter dem Projektnamen „Rheingold“. Ein Budget von 700.000 Euro soll bereits von der Hamburger Filmförderung bereitgestellt sein.

Den Artikel dazu könnt ihr hier lesen.

Bericht über Xatar auf Spiegel.de
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