Nach 41 Jahren – Manuellsen zieht aus Mülheim weg

Manuellsen

Erst vor ein paar Monaten entstand eine wilde Diskussion darum, ob man und wer sich als König des Ruhrgebiets bezeichnen darf. Wie die meisten wissen dürfte, entstand die Debatte aus einem Streit zwischen Manuellsen und Pa Sports heraus, der inzwischen bereits geschlichtet worden ist.

Trotzdem ist das Thema eigentlich ziemlich interessant, gerade wegen der Fülle an bekannten deutschen Rappern, die aus dem Ruhrgebiet kommen. Die beiden Streithähne haben sich was diese Diskussion allerdings nicht einigen können. Pa Sports argumentiert, dass ein König geboren wird und dementsprechend auch der König bleibt, selbst wenn er wegzieht. Manuellsen wiederum beharrt auf seinem Standpunkt, dass ein Rapper, der weggezogen ist, sich nicht als König des Ruhrpotts bezeichnen kann.

Mülheim

In diesem Sinne hat Manuellsen einige ziemlich starke Argumente dafür, sich als die vielleicht größte Figur des Ruhrpotts zu bezeichnen. Nachdem er in Berlin geboren ist, kam er aufgrund der Abschiebung seiner leiblichen Mutter schnell bei einer Pflegefamilie in Mülheim unter und hat seitdem 41 Jahre ununterbrochen dort gelebt.

Die Verbundenheit mit dem Ruhrpott, dem Ort an dem er aufgewachsen ist und sein ganzes Leben gelebt hat, ist bei ihm also so stark wie bei keinem anderen deutschen Rapper. Vor etwa 4 Jahren zog er noch einmal innerhalb Mülheims um, in eine gut situierte Gegend.

Dort hat der Musiker seine Familie gegründet, hatte aber immer wieder mit seinen Nachbarn zu kämpfen. Die Stories von seinen Nachbarschaftsstreits sind inzwischen absolut legendär. Einem seiner Nachbarn hat er sogar einen Motorradhelm durchs Fenster geworfen, weil dieser seinen Porsche Cayenne immer wieder heimlich angespuckt und zerkratzt hatte,

Duisburg

Nach 42 Jahren in derselben Stadt beendet Manuellsen jetzt jedoch das Kapitel Mülheim und zieht weiter – allerdings nicht sehr weit. Wie der Rapper jetzt bekanntgegeben hat, lebt er jetzt in Duisburg, etwa 10 Kilometer Luftlinie entfernt von Mülheim. Damit bleibt er dem Ruhrpott nicht nur treu, sondern zieht sogar noch tiefer ins Herz der Region. In welchen Stadtteil es ihn verschlägt, verrät er aber nicht.

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