Obama erklärt dass er selbst rappen wollte und ein Rap-Song ihn zum Präsidenten machte

Barack Obama

Der 44. Präsident der Vereinigten Staaten scheint wohl eine gemeinsame Vergangenheit mit dem Rap-Genre zu haben. Aber wer hätte gedacht, dass er einen Rap-Song als Inspiration für seine Präsidentschaftskandidatur genommen hatte? Bei diesem Song handelt es sich um einen Song von Jay Z, der 2003 veröffentlicht wurde.

2017 hatte Jay Z einen Tag, den er nie vergessen wird. Er wurde als erster Rapper überhaupt in der „Songwriters Hall of Fame“ aufgenommen. Auch ein paar Worte vom Ex-Präsidenten Obama hat er bekommen. „Wir wissen, wie es ist, keinen Vater um sich zu haben“, sagte Obama per Fernübertragung.

„Wir wissen, wie es ist, wenn man nicht aus einfachen Verhältnissen kommt. Und wir kennen Leute, die nicht die gleichen Chancen hatten wie wir. Also versuchen wir, die Tür der Möglichkeiten zu öffnen, sodass es für diejenigen, die nach uns kommen, ein wenig einfacher ist, ebenfalls erfolgreich zu sein.“

Jay-Z

Am Freitag, dem 2. April, hat die Seite „Complex“ ein Video mit Barack Obama veröffentlicht, in dem der ehemalige Präsident unter anderem über seinen Werdegang zum Präsidenten spricht. Barack Obama wurde gefragt, ob er nicht eine Rap-Line vorrappen könnte. Diese Bitte lehnte er ab, blieb aber beim Thema Rap. Nachdem er das abgelehnt hatte, zitierte er einen Line aus JAY-Zs Track „My 1st Song“. Er erklärt, dass das als Inspiration diente, während seiner ersten Präsidentschaftskandidatur im Jahr 2008 weiterzumachen.

„Ich habe ein paar Songs erwähnt, die sogar während meiner Kandidatur für das Präsidentenamt oft auf meinem iPod zu hören waren“, sagte Obama. „Einer davon war ‚My 1st Song‘ von Jay-Z. Das ist ein Song, den ich liebe, weil er von dem Kampf handelt, es einfach zu schaffen. Und manchmal muss man auf falsche Angeberei zurückgreifen und seine Unsicherheiten unterdrücken, und als ich für das Präsidentenamt kandidierte, wusste ich zu diesem Zeitpunkt natürlich nicht, ob ich es schaffen würde.“

„Es gibt eine Zeile darin, ‚Behandle mein erstes wie mein letztes und mein letztes wie mein erstes und mein Durst ist derselbe wie damals, als ich kam'“, zitierte der Ex-Präsident. „Und ich habe mir den Song während der Präsidentschaft immer wieder angehört, weil er mich daran erinnerte, dass – selbst wenn man es geschafft hat – man immer noch hungrig ist, immer noch hart arbeiten muss, immer noch etwas beweisen muss. Und das ist es, was einen immer wieder antreibt.“ Danach sagte er in einem scherzhaften Ton: „Aber ich werde es trotzdem nicht rappen.“ Er erklärter zudem, dass er mal versucht habe zu rappen, aber seine Familie es schrecklich fand. Selbst seine Tanfähigkeiten seien besser als seine Rapfähigkeiten, heißt es in dem Video.

Hier seht ihr das kurze Interview:

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