„Ihr H*rensöhne“ – Samra rechnet mit Universal und seinen Rapkollegen ab

Samra

Was bei Samra gerade los ist, dürfte inzwischen auch der letzte mitbekommen haben. Sein Konflikt mit Nika Irani ist zu einer handfesten Staatsaffäre geworden und könnte für fundamentale Veränderungen in der Rap-Szene sorgen. So ist aus der Kritik an Samra mittlerweile die eigene „#MeToo“-Bewegung entstanden. Diese will auf vermeintliche systematische Missbräuche bei Rap-Konzerten aufmerksam machen.

Abrechnung

Für Samra persönlich sind diese Entwicklung allerdings erstmal zweitrangig. Für ihn geht es darum, seinen eigene Ruf zu retten und sich gegen die schweren Vorwürfe zu wehren. Bis seine Unschuld nicht bewiesen ist, wird er es schwer haben, in Zukunft Geschäftspartner zu finden. Erst kürzlich sprang nach Universal ein zweiter Partner des Rappers ab.

Um seine Situation zu verarbeiten und seinem Ärger Luft zu machen, hat er seine Gedanken nun zu Papier gebracht. Auf Instagram hat Samra gerade eben einen neuen Part veröffentlicht, in dem er die Themen der letzten Tage anspricht. Dabei beteuert er nochmal, dass die Vorwürfe gegen ihn falsch sind.

Auch sein 4 Tage langes Schweigen nachdem die Vorwürfe publik wurden erklärt der Rapper in dem Song. Außerdem rechnet er mit seinen Rapkollegen ab, die ihm im Zuge der Anschuldigungen nicht den Rücken gestärkt haben und bestätigt erneut, dass er mit seinem Label Universal Music nichts mehr zutun haben möchte.

Samra rappt über die vergangenen Tage

„Die letzten Tage waren meine schwersten Tage/
ich sage immer was ich auf dem Herzen habe, weil ich gar nichts zu verbergen habe/
Ich merke grade: Jeder will mich kleinkriegen/
Habibi, zwei Mio Fans, die mich verteidigen/
Ich war immer da um sie mit Fame zu unterstützen/
aber alle Rapper schweigen, jeder fällt mir in den Rücken/
Tue alles dafür um meine Eltern zu beschützen/
schlaf mit meiner Frau, wenn wir kein Geld haben, unter Brücken/
Ich war auf jedem Titelblatt/ ihr habt mich alle depressiv gemacht/
dann hab ich Kokain gelatzt und Weed gepafft/

Glaubt nicht das was ihr im Internet seht/
dieses Mal hab ich gesehn wer alles hinter mir steht/
(…) Ihr urteilt, obwohl es keine Beweise gibt/
mein Anwalt gab mir ein paar Tage Schweigepflicht/
Ihr H*rensöhne dachtet, ihr habt meinen Hype gef*ckt?/
Falsch gedacht – der liebe Gott begleitet mich/
Ruft Universal an, dann lege ich auf/
sag ihnen, dass ich die Beträge nicht brauch!/
Weder habe ich ein Mädchen missbraucht, noch meine Seele verkauft/
Und soll das morgen alles enden, ja dann nehm ich’s in Kauf/“

Hier ist der Song von Samra

 

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

 

Ein Beitrag geteilt von CATALEYA ED1TION (@samra)

Schreibe einen Kommentar