T-Low spricht offen über seinen Weed-Entzug

T-Low

T-Low ist bekannt für seine direkten Texte und hat in der Vergangenheit auch seinen Drogenkonsum nicht aus seinen Songs ausgespart. Doch eine Wandlung hat bei dem Künstler stattgefunden.

Bereits im letzten Jahr verkündete T-Low, er wolle von härteren Drogen loskommen und habe einen Entzug begonnen. Die Nachricht von seiner Entscheidung, den Drogen den Rücken zu kehren, wurde von Fans und Medien positiv aufgenommen und als mutiger Schritt eines öffentlichen Vorbilds gewertet.

Weed-Entzug

Was folgte, war ein weiterer ambitionierter Vorsatz: Zu Anfang des Jahres kündigte T-Low an, auch das Rauchen von Weed zu beenden. Die Cannabis-Kultur ist eng mit Teilen der Hip-Hop-Szene verwoben, doch für T-Low bedeutete das Kiffen keine kreative Bereicherung mehr, sondern hatte sich zu einer Bürde entwickelt. Ein neues Interview mit dem Rapper offenbart nun die positiven Auswirkungen, die der Verzicht auf Weed für ihn persönlich und seine Karriere hatte.

„Unnötigste Droge“

Weed ist die unnötigste Droge“, sagt T-Low offen in dem Interview bei 16Bars. Er spricht über die finanzielle Belastung, die das ständige Kaufen des Rauschmittels mit sich brachte, und wie es seine Produktivität hemmte. Mit spürbarer Begeisterung berichtet der Rapper von den Veränderungen seit seinem Entschluss:

In den ersten 10 Tagen ohne Cannabis sei er extrem produktiv gewesen, habe mehrere neue Songs fertiggestellt und sogar das Design für seine bevorstehende Tour ausgearbeitet. T-Low gibt zu, dass das Kiffen ihn in der Vergangenheit oft paranoid gemacht habe und er sich nun ohne das Rauschmittel klarer und fokussierter fühle.

Die Auswirkungen seines Entzugs sind nicht nur persönlich spürbar, sondern auch in seiner Musik und seinem Auftreten. Drei bis vier neue Songs in so kurzer Zeit zu produzieren, zeigt eine bemerkenswerte Schaffenskraft, die zuvor durch den Drogenkonsum eingeschränkt war. Auch die Arbeit, die er in das Design seiner Tour gesteckt hat, lässt die Fans auf eine erfolgreiche und durchdachte Konzertreihe hoffen.

Hier seht ihr das Interview