Dubai-Influencer: „Lieber von einer Rakete getroffen werden, als von 50% Steuern“

Zweiter Iran-Krieg

Die ohnehin schon angespannte Weltlage hat sich noch einmal dramatisch verschärft. Neben den vielen Konflikten auf der Welt, den Kriegen in der Ukraine und rund um Palästina, sind zuletzt zwei weitere Kriege hinzugekommen. Zum einen erklärten sich Afghanistan und Pakistan den offenen Krieg, zum anderen befinden sich die USA und Israel offiziell im Krieg mit dem Iran.

Durch den Konflikt im Iran werden auch viele weitere Länder in Mitleidenschaft gezogen, die eigentlich nicht direkt an den Kampfhandlungen beteiligt sind. So wurden innerhalb von nur 48 Stunden insgesamt 11 Länder von iranischen Drohnen und Raketen beschossen. Das Kalkül: Den internationalen Druck auf die USA zu erhöhen und die Kosten in die Höhe zu treiben.

Dubai

Besonders schwer scheint es dabei die Wüstenmetropole Dubai zu treffen, wo einige weltberühmte Hotels durch Drohneneinschläge getroffen wurden. Das Burj-al Arab stand durch einen Einschlag zum Teil in Flammen. Durch die hohe Dichte an Influencern in Dubai bekommen die Angriffe dort zudem eine besondere internationale Aufmerksamkeit und erzielen somit die gewünschte Wirkung.

Auch zahlreiche deutsche Rapper und Influencer befinden sich in Dubai und sitzen dort zum Teil fest. Der Flugverkehr in der Region wurde gestoppt, sodass Künstler wie Raf Camora oder Deamon zurzeit dort festsitzen. Rapper Deamon setzte erst vor wenigen Minuten einen Hilferuf ab und erkundigte sich nach Wegen aus Dubai heraus. Mindestens 30.000 Reisende aus Deutschland befinden sich derzeit in der Krisenregion.

„Lieber von einer Rakete getroffen werden“

Die Bundesregierung hat unterdessen beschlossen, deutsche Reisende aus dem betroffenen Gebiet zu evakuieren. Über Maskat im Oman und Riad in Saudi-Arabien können sich Touristen evakuieren lassen. Die Bundesregierung will dafür Maschinen von TUI und der Lufthansa verwenden.

Allerdings sind nicht alle Influencer bereit, nach Deutschland zurückzufliegen. Der Influencer und E-Com-Betreiber Vagif Gadimov, der u.a. mit Katharina Amalia und Luciano zusammenarbeitet, ist der Ansicht, dass er lieber von Raketen beschossen wird, als knapp 50% Steuern in Deutschland zu zahlen.

Würde der Krieg sich lange hinziehen und er über 6 Monate in Deutschland bleiben, wäre er wieder vom deutschen Einkommenssteuersatz betroffen. Statt dieses Risiko einzugehen, geht er lieber das Risiko ein, in einem aktiven Kriegsgebiet auszuharren.

Hier seht ihr die Aussage