„Sehr viel Rivalität“ – Farid Bang spricht über seine Beziehung zu Xatar

Xatar

Seit gestern die große ARD-Doku „Xatar – Ein Leben ist nicht genug“ endlich da. In der ARD Mediathek sind insgesamt 3 Episoden der Doku mit einer Gesamtspielzeit von gut zwei Stunden zu finden. Darin wird über den Werdegang des Rappers, aber auch über seine letzten Jahre, seinen tragischen Tod und die Zeit danach gesprochen.

Auch Xatar selbst kommt in der Doku in noch nie gesehenen Interview-Ausschnitten zu Wort. Er begann die Arbeiten an der Dokuserie noch zu Lebzeiten, hat ihre Fertigstellung aber nicht mehr miterlebt. Neben Xatar selbst äußern sich viele weitere Rapkollegen zu der Bonner Rap-Legende zu Wort.

Farid Bang

So hat sich auch Farid Bang in einem Segment zu Xatar geäußert und darin erklärt, dass sein Verhältnis zu dem „Alles oder Nix“-Gründe nicht immer das Einfachste gewesen ist. Zwischen seinem Lager und dem Label von Xatar hat es bekanntermaßen Beef gegeben, wodurch sie über einen langen Zeitraum verfeindet waren.

Nachdem die Beefs beendet wurden, haben sich Xatar und Farid Bang jedoch auch privat angenähert. Der Banger-Rapper vergleicht es mit zwei Boxern, die sich während des Kampfs K.O. schlagen wollen, danach aber in den Armen liegen und sich Respekt erweisen. Dabei entstand auch das gemeinsame Foto zwischen den beiden, mit dem sie ihre Rivalität auch öffentlich offiziell beigelegt haben.

Farid Bang über Xatar

„Ich muss auch ehrlich sagen, ich hab lange Zeit eine sehr schwere Beziehung mit ihm gehabt. Sehr viel Rivalität und sehr viel Beef. Das hat sich erst in den letzten Jahren.. wenn zwei Kämpfer gegeneinander kämpfen, zwei Boxer. Nach dem Kampf, wenn die gut gegeneinander gefightet haben, dann verstehen die sich gut. Und so war das auch bei mir und Giwar.“

Album-Feature

Neben dem Statement von Farid Bang bekommen wir auch einen Einblick in die Studioarbeiten zum letzten Album von Xatar. Während die Doku gedreht worden ist, wurde weiter daran gearbeitet, das letzte Projekt von Xatar fertigzustellen und einige freie Stellen mit Features zu besetzen. Dabei wurde auch Farid Bang die Ehre zuteil, einen Part zum posthumen Album beizusteuern.

Die erste Episode der Doku