187-Manager: „Gzuz und Ikkimel sind genau gleich (…) ich bin überhaupt nicht gegen das, was Ikkimel macht“
Ikkimel
Erst vor kurzem hat Ikkimel überraschenden Zuspruch aus einer unerwarteten Ecke bekommen. Die Berliner Rapperin gilt eigentlich als eine der meist polarisierenden Figuren in ganz Deutschland und ist somit auch eine leichte Zielscheibe für Rapkollegen, die sich bei ihren Hatern beliebt machen wollen. Umso überraschender war es, als Farid Bang eine andere Sichtweise vertrat.
In einem kürzlichen Interview gab er Ikkimel sogar Probz und erklärte, ihren Humor zu verstehen: „Ich finde es unterhaltsam und wenn sie es lustig findet, ich verstehe den Humor und das ist für mich gar nicht, also dass ich mich da irgendwie angegriffen fühle, weil sie macht ja im Grunde genommen dasselbe, was ich auch gemacht habe“
„Gzuz und Ikkimel sind genau gleich“
Nur kurze Zeit später bekommt Ikkimel nun erneut Lob aus einer Richtung, die viele Fans vermutlich nicht erwartet hätten. Hadi El-Dor, der Manager der 187 Strassenbande, hat ein Buch mit dem Titel „Hauptsache, sie reden über dich“ veröffentlicht. Vor diesem Hintergrund hat er jetzt eines seiner seltenen Interviews bei Immo Tommy gegeben.
Dort kommt er auch auf Ikkimel zu sprechen und zieht einen Vergleich zu Gzuz. Er fordert, dass die Fans nicht mit zweierlei Maß messen und Ikkimel nicht für Texte kritisieren, für die sie Gzuz nicht kritisieren. In Puncto Provokation seien die beiden nämlich „genau gleich“. In einem Kommentar auf Instagram stellt Hadi El-Dor aber auch klar, dass die Rapskills der Künstler damit nicht gemeint seien. Gzuz würde Ikkimel nämlich nach wie vor „in Grund und Boden rappen“.
Hadi El-Dor über Gzuz und Ikkimel
„Gzuz und Ikkimel [sind] eigentlich genau gleich. Ikkimel provoziert mit ihren Lines Männer. ‚Und Gzuz provoziert Frauen.‘ Genau. Sie ist, wenn sie sowas macht, eine starke, unabhängige Frau und Gzuz ist ein Vollasi vom Block. (…) Miss doch mit einem Maß, egal in welche Richtung. Pass auf, ich bin überhaupt nicht gegen das, was Ikkimel macht. Es ist krass. Was hat die gerade? 2,4 Millionen monatliche Hörer auf Spotify. Das ist schon verdammt gut für die aktuelle Zeit. (…) Für mich darf Kunst alles.“
Nachtrag von Hadi El-Dor
„Liebe alle. Oder zumindest der Grossteil bei dem die Sprache nicht so locker sitzt wie beim Rest. Der Vergleich bezieht sich auf die Provokation dem anderen Geschlecht gegenüber. Natürlich rappt Gazo die alte in Grund und Boden, dafür kannst du ihn um 3 Uhr Nachts aus dem Bett holen (falls er überhaupt schon schläft)“
Hier seht ihr das ganze Gespräch
