Finch: „Diese ganze WM, dieses ganze Ding ist eine korrupte Mafia-Bande“
Finch teilt gegen die WM aus - harte Vorwürfe im Talk mit Aaron Troschke
Im Gespräch mit Aaron Troschke legt Finch seine Sicht auf die aktuell laufende WM dar - und spart nicht mit harten Worten. Er sieht einen klaren Favoriten und unterstellt, dass bereits im Hintergrund Weichen gestellt worden seien. Seine Aussagen richten sich vor allem an die Spitze des Weltfußballs und an die Art, wie große Stars behandelt werden.
Wörtlich erklärt Finch: „Also eigentlich ist jetzt schon klar, wer Weltmeister wird. Es ist jetzt schon klar, es wird durchgeschoben. Erstmal wird Ronaldo soweit wie möglich durchgeschoben, Messi ist natürlich sein absoluter Liebling, wird durchgeschoben soweit wie möglich. Die ganzen Spiele, die Argentinien hatte, das war auch alles relativ lächerlich“ Auf Aarons Nachfrage „Wer wird Weltmeister?“ bleibt er bei seiner Linie.
Er führt aus, dass es Überraschungssensationen wie früher nicht mehr geben werde: „Es wird kein, es wird nicht mehr sowas geben wie EM 2004, Reháklis, Griechenland. Wird es nicht mehr geben. Es wird keine afrikanische Mannschaft, es wird nicht mehr…“ Die These: Außenseiter hätten es strukturell schwerer, ganz oben anzukommen.
Marokko, Schiri-Entscheidung und der „Mafia“-Vorwurf von Finch
Besonders emotional wird Finch beim Thema Marokko. Der aktuelle Diskurs um angebliche Bevorzugungen habe im Spiel gegen Marokko seinen Höhepunkt erreicht. Dort sorgte ein aberkanntes Tor für Empörung, nachdem der Schiedsrichter ein Foul auf Höhe des marokkanischen Strafraums gesehen hatte - weit weg von der eigentlichen Torszene.
Finch erhöht daraufhin den Ton und sagt: „Obwohl Marokko stark spielt, aber das passt nicht ins Bild von Infantino. Das ist eine komplette korrupte Mafia-Bande. Diese ganze WM, dieses ganze Ding ist eine Mafia-Bande. Was muss Powerade bezahlt haben, um in der Halbzeit, oder nicht mal in der Halbzeit, nach 25 Minuten da angezeigt zu werden und so. Das ist geisteskrank. Das kann ich mir nicht angucken, da bricht mein Herz. „ Seine Kritik zielt auf Entscheidungsprozesse und die starke Kommerzialisierung.
Aaron hält mit einer eigenen Prognose dagegen und setzt auf sportliche Schwergewichte: „Ok, du sagst jetzt, Argentinien wird es. Spannend, bin ich mal gespannt. Ich tippe ganz doll auf entweder Frankreich oder Spanien.“ Der Talk spiegelt damit die aktuelle Fan-Debatte wider - zwischen Vorwürfen über Schiedsrichterentscheidungen und dem Vertrauen in die Qualität der Top-Teams.
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