Zensur-Skandal beim ZDF – Sender-Chefs verbieten Danger Dan den Auftritt bei „Die Anstalt“

Skandal beim ZDF

Massiver Skandal beim ZDF! Der öffentlich-rechtliche TV-Sender hat ein Veto eingelegt und den geplanten Auftritt von Danger Dan in der Sendung „Die Anstalt“ untersagt. Ohne eine Begründung haben die Intendanten des Senders, als die Chefs des ZDF, den Rapper aus der Sendung ausgeladen.

Ursprünglich war geplant, dass Danger Dan bei der gestrigen Aufzeichnung der Satire Sendung „Die Anstalt“ dabei sein sollte. Dabei hätte er seine aktuelle Single „Keine Angst“ als Teil der Sendung live aufführen sollen. „Die Anstalt“ ist bekannt für beißende Satire und für ihre tiefgehende Kritik an Politik, Industrie und Medien.

Um dieses Lied geht es: Danger Dan – „Keine Angst“

Danger Dan

Jetzt wurde ausgerechnet einer kritischen Satire-Sendung untersagt, Danger Dan als Teil ihres Programms einzubinden. Der Rapper hat sich gestern, kurz nach dem Vorfall, mit einem ausführlichen Post zu Wort gemeldet und die Situation aus seiner Sicht geschildert.

Er war bereits vor Ort in München, wo er nur wenige Stunden vor der Aufzeichnung der Sendung die Nachricht bekam, dass er nicht auftreten darf. Dort wurde ihm ohne Begründung verboten, in der Sendung stattzufinden. Außerdem teilt Danger Dan mit, dass der Sender das Lied „Keine Angst“ schon Wochen vorher zur Abnahme erhalten hatte.

Sowohl die Rechtsabteilung, als auch die Macher von „Die Anstalt“ hatten den Song abgenickt. Max Uthoff und Claus von Wagner sollen ihre Sendung sogar umgeschrieben haben, um das Lied in die neueste Episode einzubauen. Sie legten auch Protest gegen die Entscheidung des ZDF ein, waren aber machtlos.

Danger Dan kündigt an, dass die Kabarettisten die mutmaßliche Zensur auch in ihrer Sendung thematisieren werden. Auch wenn eine Begründung für die Entscheidung noch ausbleibt, vermutet der Rapper einen politischen Hintergrund. Er gesteht dem Sender ein, dass man über einzelne Zeilen hätte diskutieren können. Den ganzen Song zu verbieten, bezeichnet er hingegen als „autoritären Eingriff“ in die Sendung und damit auch in die Meinungsfreiheit.

Das ganze Statement von Danger Dan