Von Kollegah initiiert – Das steckt hinter Projekt „Stabile Zukunft“

Kollegah

Der ein oder andere könnte in letzter Zeit per Zufall auf ein neues Projekt von und mit Kollegah gestoßen sein. In den sozialen Medien machen gerade Fotos die Runde, auf denen das Gesicht des Rappers auf einem Auto zu sehen ist, zusammen mit der Aufschrift „Initiator des Projekts Stabile Zukunft“.

Auf X und Co. spekulieren einige Nutzer nun schon darüber, was es mit „Stabile Zukunft“ auf sich hat und ob Kollegah damit womöglich den Weg in die Politik startet und eine Partei gründet. Ein Nutzer stellt bereits Mutmaßungen darüber auf, dass Kollegah mit der Initiative seinen Weg ins Kanzleramt im Jahr 2033 ebnen will.

 

Dass Kollegah in Zukunft der Amt des Kanzlers anstreben will und sich selbst als passender Kandidat für diese Rolle sieht, ist zuletzt relativ deutlich geworden. Auf seinem letzten Album hat der 42-Jährige den aktuellen Kanzler Friedrich Merz zu seinem Hauptangriffsziel erkoren. Und auch abseits der Musik gibt sich Kollegah gerne staatsmännisch.

Projekt „Stabile Zukunft“

In diesem Fall hat das Projekt „Stabile Zukunft“ aber erst einmal nichts mit politischen Ansprüchen zutun, sondern ist wieder einmal eines von vielen Projekten, mit dem Kollegah etwas Gutes tun möchte. Der Multimillionär ist bekannt für seine Philanthropie und hat jetzt zusammen mit einem gemeinnützigen Verein ein Angebot für Jugendliche auf die Beine gestellt.

Seit Juni 2026 bietet das Projekt 4x im Monat MMA-Training für Jugendliche zwischen 12 und 18 Jahren im Raum Mönchengladbach an. In einer Ansage zu dem Projekt wird er zwar tatsächlich politisch und erklärt, dass die Jugend in einem zunehmend verrohenden Deutschland mit wachsender Kriminalität aufwachsen würde und Zukunftsperspektiven benötige. In erster Linie geht es bei dem Projekt aber um Jugendförderung durch kostenlose Sportangebote.

Hier wird das Angebot beworben

Übrigens: Wie der Zufall es will, gibt es außerdem noch eine zweite Initiative, die den Titel „Stabile Zukunft“ trägt. Hierbei handelt es sich jedoch um ein separates Projekt der IHK Dortmund, mit dem Kollegah nichts zutun hat. Dort geht es darum, junge Menschen in eine Ausbildung zu bringen. Mit dem Projekt von Kollegah hat dieses allerdings nichts gemein, außer den Namen und die Region.