„Du musst eine Karriere haben, die du aufs Spiel setzt“ - Asche nennt seine Bedingungen für den Samra-Kampf

Asche vs. Samra

Im Juni hatte Asche Samra öffentlich zum MMA-Kampf herausgefordert. Im Podcast von Nizar und Shayan hat er nun erzählt, wie es dazu kam - und unter welchen Bedingungen er wirklich in den Käfig steigen würde.

Den Anstoß gab ein Instagram-Post: Samra war bei Oktagon in Berlin zu Gast, Asche kommentierte darunter. Auf die Frage, warum ausgerechnet Samra, verweist er auf eine Vorgeschichte, die einige Jahre zurückliegt und über die er im Podcast bewusst nicht im Detail sprechen will.

Grundsätzlich thematisiere er solche Dinge ohnehin erst dann, wenn er ein Album mache und Lust darauf habe. Ernst werde es für ihn vor allem, wenn Konflikte mit anderen Rappern ins Private gehen.

Die Bedingungen

Konkret nennt Asche zwei Voraussetzungen. Die erste betrifft das Gewicht: Er will in seiner eigenen Gewichtsklasse antreten. Ein Kampf im Open Weight käme für ihn ebenfalls infrage, allerdings mit einer klaren Grenze von fünf bis zehn Kilogramm Unterschied.

Die zweite Bedingung dürfte deutlich mehr Rapper ausschließen. Asche verweist auf seine eigene Bilanz: „Ich habe jetzt sechs Alben gemacht, die alle Top fünf gegangen sind.“ Wer gegen ihn antreten wolle, müsse eine vergleichbare Laufbahn vorweisen können - mit Streamingzahlen allein gibt er sich nicht zufrieden.

Ein bezahlter Showkampf kommt für ihn dagegen nicht infrage. Asche macht seit seinem sechsten Lebensjahr Judo und bezeichnet den Kampfsport als Lebensphilosophie, die er in Ehren halte. Für 10.000 oder 20.000 Euro vor einem „C-Klasse Publikum“ anzutreten, lehnt er deshalb ab: „Dafür ist mir das viel zu wertvoll.“ Ihm geht es darum, dass auf beiden Seiten wirklich etwas auf dem Spiel steht: „Ich will, dass du eine Karriere hast, die du aufs Spiel setzt und dann setze ich meine auch aufs Spiel.“