„0815-Chaya“ - GZUZ-Fans zerreißen neues Feature mit Kiarababa
Neuer Song, viel Gegenwind
GZUZ hat am Freitag gemeinsam mit der Frankfurter Newcomerin Kiarababa den Song „Ich hab was du brauchst“ veröffentlicht. Inhaltlich geht es um Reichtum sowie den Verkauf von Haschisch und Hustensaft - Themen, die man vom 187-Straßenbande-Rapper kennt. Kommerziell läuft der Track in Ordnung: Auf YouTube kam er innerhalb von 24 Stunden auf über 40.000 Aufrufe und steht aktuell bei 84.000 Aufrufen.
Trotzdem sind viele GZUZ-Fans alles andere als begeistert. Unter den Videobeiträgen, die beide Künstler auf Instagram veröffentlichten, häufen sich negative Kommentare wie „Kann dich nicht mehr ernst nehmen“, „Wieso machst du so ein Feat?“ oder schlicht „0815-Chaya“.
Auch Sätze wie „Ist das schlecht, sorry GZUZ“ und „Warum, GZUZ, Warum?“ tauchen in den Kommentarspalten auf. Auffällig dabei: Der Song selbst steht kaum im Mittelpunkt der Kritik.
Kritik zielt auf Kiarababa
Hauptkritikpunkt der Fans ist offenbar weniger der Track an sich, sondern die Zusammenarbeit mit Kiarababa. Die Rapperin mit kurdischen Wurzeln wurde vor allem über TikTok bekannt und wird für ihre markante Aussprache verspottet - manche Fans vergleichen ihre Musik gehässig mit einer Frau, die sich beim Rappen die Nase zuhält. Musikalisch bewegt sie sich in Richtung „Rotlicht-Rap“ und erinnert dabei an Schwesta Ewa.
Aller Kritik zum Trotz hat sich Kiarababa mit Songs wie „Yannick“ oder „Schieß für Dich“ bereits hunderttausendfache Klickzahlen erspielt. Die Kollaboration mit GZUZ ist nun ihre erste Zusammenarbeit mit einem Rap-Star dieser Größenordnung - der Song war Teil des jüngsten Release-Freitags, an dem gleich mehrere große Namen neue Musik veröffentlichten.
Bereits einen Tag zuvor hatte Aktivistin Nika Irani öffentlich gegen die Zusammenarbeit gewettert und Kiarababa direkt dafür angeprangert, mit GZUZ zu kollaborieren. Wie diese Episode für GZUZ und Kiarababa ausgeht, bleibt vorerst offen.
