„Hä, warum kommt der mit?“ - So sehr war Bushido in Dubai der Fremdkörper in seiner eigenen Familie

„Hä, warum kommt der mit?“

Bushido hat im gemeinsamen Podcast mit Anna-Maria Ferchichi offengelegt, wie weit er sich in Dubai von seinen eigenen Kindern entfernt hatte. In „Im Bett mit Anna-Maria und Anis Ferchichi“ beschreibt der 47-Jährige eine Phase, in der er im eigenen Zuhause kaum eine Rolle spielte. Die Kinder nahmen ihn demnach eher als Störung wahr statt als Vater, der selbstverständlich dazugehört.

Über das Familienleben in den Emiraten sagt er: „Wenn ich irgendwo mal mitgekommen bin, dann immer gleich so: Hä, warum kommt der mit? Oder warum ist der dabei? Oder was will der hier?“ Der Alltag lief damals weitgehend ohne ihn. Kindermädchen, Koch und weiteres Personal kümmerten sich um die Großfamilie, während der Rapper zunehmend außen vor blieb.

Heute beschreibt Bushido das Gefühl, nicht mehr „so ein Fremdkörper“ zu sein. Auch an den Kindern bemerke er den Unterschied: „Ich merke einfach, dass die Kinder auch sich so sehr entspannen.“ Die Rückkehr nach Deutschland hat aus seiner Sicht geradegerückt, was in Dubai über Jahre schiefgelaufen ist.

Der Wendepunkt kam an der Bushaltestelle

Bewusst wurde ihm das ausgerechnet an einem ganz gewöhnlichen Morgen. Bushido begleitete seine Kinder zur Bushaltestelle, sie liefen gemeinsam die Straße entlang, die Kids erzählten drauflos - und ihm fiel auf, wie schön dieser Moment war. Seit dem Umzug nach München übernimmt er deutlich mehr im Alltag, vom Kochen bis zum Abholen. Das Paar war zuvor nach einer halbjährigen Beziehungspause wieder zusammengekommen und hatte ein Haus in München bezogen.

Deutlicher als er selbst wird seine Frau. Anna-Maria Ferchichi berichtet, die Kinder hätten ihren Vater häufig schlecht gelaunt und genervt erlebt - verbunden „mit dem Gefühl unerwünscht zu sein“. Ihr Fazit fällt hart aus: „Und das war das, was sie mit dir jahrelang erlebt haben.“ Wie einsam ihn diese Jahre gemacht haben, hatte Bushido im Sommer bereits angedeutet, als er über eine Angststörung sprach und darüber, plötzlich niemanden mehr in seinem Leben gehabt zu haben.

Inzwischen sieht Anna-Maria einen anderen Mann: „Du lernst diese Rolle, du wächst da rein und jetzt ist es anders. Und das ist so schön.“ Ihr Wunsch sei immer gewesen, dass die Familie das beste Team ist: „Mich macht es am glücklichsten, wenn wir alle zusammen sind.“ Wie fest der neue Alltag inzwischen sitzt, zeigte sich vor wenigen Tagen an derselben Bushaltestelle: Dort geriet Bushido beim Schulweg der Kinder mit Unternehmer Jochen Schweizer aneinander.

Aus der aktuellen Folge von „Im Bett mit Anna-Maria und Anis Ferchichi“ auf RTL+

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