„Innerhalb von wenigen Tagen mehr als 10 Dönerläden geschlossen“ - Massiv will über seine Döner-Kette auspacken
Massiv spricht auf der Gastronation
Kaum ein deutscher Rapper hat sich in den letzten Jahren so viele Geschäftsfelder aufgebaut wie Massiv. Mit seiner Shisha-Tabakmarke Al Massiva macht er nach eigenen Angaben Millionenumsätze. Dazu kam 2021 der erste eigene Dönerladen, aus dem die Kette „Baba’s Döner“ wurde. Genau über dieses Kapitel will der Berliner jetzt öffentlich sprechen - und die Ankündigung dazu hat es in sich.
Gastro-Unternehmer Kemal Üres, bekannt als „Gastroflüsterer“, kündigte Massiv in seiner Instagram-Story als Redner für sein Branchen-Event Gastronation an. In der Story heißt es: „Innerhalb von wenigen Tagen mehr als 10 Dönerläden geschlossen! Warum? Erzählt er auf der Gastronation Bühne“. Wann die Läden dichtgemacht wurden und aus welchem Grund, verrät die Ankündigung noch nicht.
Die Gastronation findet am 26. Oktober 2026 zum ersten Mal statt, Schauplatz ist die Georg Elser Halle in Hamburg. Erwartet werden rund 1.500 Gastronomen und mehr als 20 Speaker, darunter Schauspieler Frederick Lau, Eko Fresh und Altbundespräsident Christian Wulff. Auf der offiziellen Speaker-Liste taucht Massiv bislang noch nicht auf, sein Auftritt ist also ganz frisch angekündigt.
Was von Baba’s Döner übrig ist
Mit Baba’s Döner wollte Massiv den Döner nach Berliner Art in ganz Deutschland etablieren. Die Eröffnungen folgten meist demselben Muster: Döner für einen Cent, Massiv persönlich vor Ort und lange Schlangen vor der Tür, wie wir bereits berichteten. Filialen entstanden unter anderem in Berlin, Stuttgart, Moers, Bremen, Dortmund, Nürnberg, München, Offenbach und Wien. Das erklärte Ziel waren rund 40 Standorte in Deutschland.
Spätestens 2024 zeigten sich die ersten Risse. In Essen ließ die Lebensmittelkontrolle die neue Filiale im August wegen Hygienemängeln vorübergehend schließen, nach nur fünf Monaten war der Laden endgültig dicht. Das Unternehmen erklärte damals gegenüber t-online, man habe sich im zweiten Halbjahr 2024 von mehreren Restaurants getrennt, weil die jeweiligen Betreiber das Konzept nicht zu hundert Prozent umgesetzt hätten.
Heute ist von der Kette kaum noch etwas übrig. Auf Google Maps sind die Berliner Filialen in Wedding und Charlottenburg als dauerhaft geschlossen markiert. In Kreuzberg und Wien findet sich unter den alten Adressen kein Baba’s Döner mehr. In Nürnberg, Dortmund, Bremen und Stuttgart laufen die Läden unter abgewandelten Namen wie „Babass Döner“ oder „Baba Döner“ weiter, von Massiv ist im Namen keine Spur mehr. Auch die Website der Kette ist offline. Was hinter den Schließungen steckt, will Massiv am 26. Oktober in Hamburg selbst erzählen.

