„Aykut geht es von Tag zu Tag besser“ – Haftbefehls Management gibt erstes Update nach dem Rückfall

Manager und Capo melden sich gemeinsam

Nach den beunruhigenden Meldungen der vergangenen Tage gibt es endlich Nachrichten, die Hoffnung machen. Haftbefehls Manager Erfan Bolourchi und sein Bruder Cem Anhan alias Capo haben sich gegenüber der Deutschen Presse-Agentur zum Gesundheitszustand des 40-Jährigen geäußert. Ihre Botschaft dürfte für viele Fans eine echte Erleichterung sein: „Aykut geht es von Tag zu Tag besser, und er gewinnt zunehmend an Kraft“.

Erst am Montag hatte Capo in einem Video mitgeteilt, dass sich sein großer Bruder unter ärztlicher Aufsicht befindet und die anstehenden Konzerte abgesagt werden. Kurz darauf berichtete die BILD, Haftbefehl habe nach einem massiven Kokain-Rückfall in Lebensgefahr geschwebt und im künstlichen Koma gelegen. Ein Sprecher der Familie hatte dort bereits angedeutet, dass der Rapper auf dem Weg der Besserung sei.

Zu den Details der Behandlung äußerten sich Bolourchi und Capo nicht. Auch zu den Berichten über das Koma und einen Klinikaufenthalt in der Schweiz, über den mehrere Medien berichten, gibt es von offizieller Seite weiterhin keine Bestätigung. Die neuen Worte aus dem engsten Umfeld klingen aber so, als sei das Schlimmste vorerst überstanden.

Pause ohne Enddatum – das gilt für die Tickets

Auf die Bühne zurückkehren wird Haftbefehl so schnell allerdings nicht. Bolourchi stellt klar: „Seine Gesundheit hat nun jedoch oberste Priorität.“ Deshalb brauche der Offenbacher zunächst eine Pause von öffentlichen Auftritten, um neue Kraft zu schöpfen und sich ganz auf seine Genesung zu konzentrieren. Wie lange diese Pause dauern soll, ließ das Management offen.

Betroffen sind damit die Shows in Düsseldorf am 15. Oktober und in Berlin am 18. Oktober. Ein Ersatztermin wurde bislang nicht genannt. Laut Verbraucherzentrale haben Fans in so einem Fall Anspruch darauf, den Ticketpreis zurückzubekommen. Wer über Eventim gekauft hat, kann die Rückabwicklung laut netzwelt über die Seite „Absagen und Verlegungen“ beantragen. Dafür braucht man unter anderem den Barcode des Tickets.

Wie ernst die Lage war, hatte zuletzt auch ein Suchtforscher eingeordnet, der die kolportierten 30 Gramm Kokain als „eine mörderisch hohe Menge“ bezeichnete. Umso schöner ist es, dass aus Haftbefehls Familie und Team nun zuversichtliche Worte kommen. Wir wünschen Aykut weiterhin gute Besserung.

Hier seht ihr das Statement von Capo vom Montag