„Selbstverschuldet (…) Dem ist nicht mehr zu helfen“ – Eva Benetatou schießt gegen Haftbefehl
Harte Worte auf Instagram
Während Haftbefehls Familie und Fans nach den Meldungen der vergangenen Tage um den Rapper bangen, schlägt Eva Benetatou einen ganz anderen Ton an. Die Reality-TV-Bekanntheit, die einst durch „Der Bachelor“ bekannt wurde, hat in ihrer Instagram-Story eine Meldung über Haftbefehls Gesundheitszustand geteilt und kommentiert. Mitgefühl sucht man darin vergeblich.
Anlass war eine Schlagzeile von RTL, wonach Haftbefehl wohl nicht mehr in Lebensgefahr schwebt. Zuvor hatte die BILD berichtet, dass der 40-Jährige nach einem schweren Kokain-Rückfall im künstlichen Koma gelegen haben soll. Benetatou wünscht sich, dass über dieses Thema nicht mehr berichtet wird, und bezeichnet es laut OK! Magazin als „Völlig belanglos und selbst verschuldet“.
Auch inhaltlich geht sie hart mit dem Rapper ins Gericht. Die Geschichte sei nichts für Jugendliche und keine förderliche Information für die Gesellschaft, schon die Netflix-Doku über Haftbefehl habe sie nicht nachvollziehen können. Ihr Urteil fällt drastisch aus: „Dem Menschen ist ‚Gift‘ wichtiger als alles Andere.“
„Das hat nichts mehr mit Kunst zu tun“
Einen Ausweg sieht Benetatou für den Offenbacher offenbar nicht mehr: „Dem ist nicht mehr zu helfen und Mitleid haben die Menschen auch nicht mehr.“ Gleichzeitig appelliert sie an den Familienvater: „Er sollte sich um seine Familie sorgen und kümmern“. Das solle eigentlich die größte Motivation sein, aus diesem Loch herauszukommen.
An die Fans des Rappers richtete sie noch eine Art Entschuldigung. Ihre Kritik sei nichts Persönliches, es gehe ihr um die Thematik an sich: „Das hat nichts mehr mit Kunst zu tun.“ Es ist nicht das erste Mal, dass sich Benetatou über Haftbefehl äußert. Bereits im vergangenen Jahr hatte sie nach der Netflix-Doku deutlich gegen den Rapper ausgeteilt.
Eine Reaktion von Haftbefehl oder seinem Umfeld gibt es bislang nicht. Die Familie hatte sich zuletzt auf ganz andere Dinge konzentriert: Capo hatte die anstehenden Konzerte seines Bruders abgesagt und die Fans gebeten, Haftbefehl die Zeit zu geben, die er jetzt braucht. Wie gefährlich die Situation war, hatte zuletzt auch ein Suchtforscher eingeordnet.
