Wegen Abtreibung – Der Vater des Kindes nennt Badmomzjay eine „Mörderin“

Badmomzjay

Vor einigen Wochen veröffentlichte Badmomzjay das Intro zu ihrem Album „Haus im Meer“ und sprach darin erstmals über ihren Schwangerschaftsabbruch. In den zwei Jahren in denen ihre Fans auf neue Musik warteten, gingen zwei ernsthafte Beziehungen in die Brüche und die 23-Jährige durchlebte ihre ungeplante Schwangerschaft und die Abtreibung.

Über ihren Schwangerschaftsabbruch

„Guck‘ in den Spiegel, seh‘ auch Chancen in Verlust
Darum red‘ ich offen über mein’n Schwangerschaftsabbruch
Darum red‘ ich auch in Aussicht auf Kritik
Auch wenn du den fucking Song auf deinen Partys dann nicht spielst“

„Mörderin“

Nun hat Badmomzjay in einem Interview mit dem Stern noch einmal genauer darüber gesprochen, was sich abgespielt hat und warum sie sich für den Schwangerschaftsabbruch entschied. Die Nachricht ihrer Schwangerschaft erhielt sie im Dezember 2024.

Im Scherz kauften sie und ihre Freundin Tests, da die Rapperin körperliche Veränderungen bemerkte. Als die Tests dann positiv waren, rief sie unter Tränen den Vater des Kindes an, mit dem sie sich in einer toxischen Beziehung befand. Er soll sie sowohl mental, als auch körperlich missbraucht habe. Anstatt sich über die Schwangerschaft zu freuen, fühlte sie sich als sie ihr „Leben zu Ende.“

Während dieses Telefonats teilte sich ihrem damaligen Freund auch mit, das Kind nicht behalten zu wollen. Dieser bezeichente sie daraufhin als „Mörderin“. Derselben Ansicht dürften selbst viele ihrer Zuhörer sein. Das Thema Abtreibungen spaltet die Gesellschaft bis heute und ist eines der sensibelsten Themen überhaupt. Sie entschied sich trotzdem für diesen Schritt und auch dafür, das Thema öffentlich zu machen, dem garantierten Gegenwind zum Trotz.

Missbräuchliche Beziehung

„Damals war ich in einer schlimmen Beziehung. Er war übergriffig, hat mich mental und körperlich missbraucht. Von diesem Mann kann ich doch kein Kind bekommen, dachte ich. (…) Ich hab ihn weinend angerufen, mit Video. Man konnte mir ansehen, dass es keine Freudentränen sind.“

Telefonat mit dem Vater

„Er hat gelacht, meinte: ‚Das kriegen wir hin.‘ Ich habe ihm gesagt, dass ich es nicht behalten möchte. Da meinte er: ‚Das Kind ist von Gott gewollt.‘ Es nannte mich eine ‚Mörderin‘. Er hat bewusst in diese Kerbe gehauen, ich fand das manipulativ. Ich wusste sofort, dass er Unsinn reden. Da draußen werden es vermutlich ein paar Leute so sehen wie er. Von mir aus – das ist leicht, solange es nicht der eigene Bauch ist. (…) Und ich habe das verkackt, weil ich mir jemanden ausgesucht habe, der schlimm zu mir ist.“

Mehr zum Interview mit Badmomzjay