„Ich schrieb Bushidos Goldlieder“- Eko Fresh spricht über seine Ghostwriting-Zeit

Eko Fresh kehrt mit „PARA PARA“ zurück und spricht Ghostwriting an

Eko Fresh hat mit seiner neuen Single „PARA PARA“ ein deutliches Statement gesetzt. Darin greift der Kölner Rapper erneut die seit Jahren kursierenden Gerüchte über seine Ghostwriting-Arbeit für Bushido auf. Mit der markanten Zeile „Ich schrieb Bushido seine Goldlieder“ legt Eko die Spur offen und spielt auf große Erfolge aus Bushidos Katalog an.

Im Musikvideo zu „PARA PARA“ sind brennende Album-Awards zu sehen, was als visuelle Zuspitzung der Thematik gelesen werden kann. Bereits 2022 hatte Eko im Podcast „Fresh Family“ mit Ehefrau Sarah Bora erstmals ausführlicher über die Gerüchte gesprochen und damit für Diskussionen gesorgt. Die neue Single knüpft genau hier an und liefert musikalisch wie inhaltlich Nachschub.

Kern der Debatte ist vor allem Bushidos Klassiker „Von der Skyline zum Bordstein zurück“. In der Szene heißt es, wesentliche Teile der Texte stammten aus Ekos Feder. Die Kombination aus Songzeile, Video-Inszenierung und früheren Aussagen sorgt jetzt für frische Aufmerksamkeit rund um eines der meistdiskutierten Kapitel im Deutschrap.

Podcast-Aussagen, Arafat-Behauptung und die Einordnung für Deutschrap

Trotz aller Hinweise hat Eko Fresh Bushidos Fähigkeiten nie grundsätzlich infrage gestellt. Im Podcast betonte er: „Der kann schon schreiben. Ich weiß nicht, ob der das alleine geschrieben hat. Aber der kann schon schreiben.“ Diese Differenzierung spielt in der aktuellen Diskussion eine wichtige Rolle und zeigt, dass es ihm um die historische Einordnung seiner Beiträge geht.

Für zusätzlichen Zündstoff sorgte Arafat Abou-Chaker mit einer Behauptung in einem Stream: Demnach soll Eko den legendären Diss „Leben und Tod des Kenneth Glöckler“ verfasst haben. Als Honorar seien lediglich 600 Euro versprochen worden, die erst nach mehrmaliger Nachfrage geflossen sein sollen. Diese Aussage wird in der Community kontrovers diskutiert.

Mit „PARA PARA“ bringt Eko das Thema zurück in den Mainstream und unterstreicht seinen Anspruch auf einen Platz in der Geschichtsschreibung des Genres. Die Kombination aus neuer Single, der Textzeile „Ich schrieb Bushido seine Goldlieder“ und den älteren Podcast-Aussagen sorgt dafür, dass die Debatte um Urheberschaft, Credits und Wertschätzung im Deutschrap wieder mit Nachdruck geführt wird.