Juju über SXTN-Trennung: „Deswegen hab ich mich getrennt von Nura“

SXTN-Trennung

Rundum die Trennung von SXTN wurde im Verlauf der letzten Jahre extrem viel spekuliert. Dass es jemals weitergehen wird, haben die Rapperinnen inzwischen von beiden Seiten ausgeschlossen. Sowohl Juju, als auch Nura haben kein Interesse mehr daran, wieder als Duo aufzutreten. Und das auch 7 Jahren nach der Trennung.

Trotzdem wird bis heute über SXTN gesprochen und darüber, welchen Einfluss die Kombination aus Nura und Juju auf Deutschrap gehabt haben. Man kann durchaus darüber diskutieren, ob sie womöglich die wichtigsten weiblichen Künstler gewesen sind, die es jemals im Deutschrap gegeben hat. Auch wenn Wegbereiterinnen wie Schwesta Ewa ebenfalls ihren Teil dazu beigetragen haben.

„Deswegen hab ich mich getrennt“

Jetzt hat Juju ein Interview im Spiegel gegeben und dort Einblicke darüber geliefert, wie die letzten Jahre für sie verlaufen sind. Dabei nimmt sie auch Bezug auf die Zeit, in der sie sich von sich aus dazu entschieden hat, das Kapitel SXTN zu schließen.

Wie Juju in dem Gespräch erklärt, ging es ihr zur damaligen Zeit körperlich wie mental nicht gut. Später erhielt sie eine ADHS- und Autismus-Diagnose vom Arzt. Zum Zeitpunkt der Trennung hatte die 33-Jährige noch nicht die Gewissheit darüber, warum sie sich schlecht fühlt und was mit ihr nicht stimmt.

Aus diesem Grund habe sie eines Tages den Entschluss gefasst, das Ende von SXTN bekanntzugeben, ohne Nura oder auch nur ihrem Management darüber Bescheid zu geben. Sie habe dies zu ihrer eigenen Gesundheit tun müssen. Gleichzeitig lässt sich dadurch auch erahnen, weshalb Nura in den Folgejahren so schlecht auf Juju zu sprechen gewesen ist. Auch für sie dürfte es ein Schock gewesen sein, ohne Vorwarnung in den sozialen Medien vom Ende ihrer Gruppe zu erfahren…

Juju über die SXTN-Trennung

„Es war ja schon bevor wir uns getrennt haben, dass es mir schlecht ging und ich eigentlich nicht mehr konnte. Deswegen hab ich mich auch getrennt von Nura. Und das einfach gepostet, ohne dass ich irgendjemandem etwas davor gesagt habe. Weil ich nicht mehr konnte. Ich hab auch nicht einem Management etwas gesagt oder sowas. Ich war so: Das muss ich jetzt für mich machen, weil sonst… also auch gesundheitlich, ich war am Ende.“

Weitere Details im schriftlichen Interview

Hier seht ihr das Interview