„Es gibt keinen anstrengenderen Job als Influencer“ – Luna Rabea rechnet mit Influencern ab

Luna Rabea mit deutlicher Influencer-Kritik

Luna Rabea hat auf Instagram ein Video veröffentlicht, in dem sie mit Influencern abrechnet, die ihren Beruf als extrem belastend darstellen. Auslöser ist die verbreitete Aussage, Influencer zu sein sei der härteste Job. Die 29-Jährige hält dem entschieden entgegen und betont, dass viele klassische Berufe deutlich mehr abverlangen - gerade in Medizin und Pflege. Das Thema trifft bei ihr einen Nerv, weil sie den Alltag als Creatorin aus eigener Erfahrung kennt.

Im Clip zitiert sie zunächst die häufige Behauptung: „Ich glaube, es gibt keinen anstrengenderen Job als Influencer sein. Es ist viel anstrengender als zum Beispiel Ärzte oder Leute, die in der Pflege arbeiten […] Es ist wirklich einer der anstrengendsten Jobs. Man hat einfach so einen Druck.“ Anschließend kontert sie mit einer wütenden Ansage an Kolleginnen und Kollegen, die sich öffentlich beschweren.

Ihre Reaktion fällt scharf aus: „Fuck, motherfucker, hier Junge, hab ich einmal hier einen Uppercut, wenn ich sowas nochmal höre.“ Und weiter: „Fucking Influencer zu sein ist mit Abstand der privilegierteste Job.“ Zwar räumt sie Deadlines und Erwartungsdruck ein, verweist aber auf die Verantwortung in systemrelevanten Berufen und fragt, was sich etwa Ärzte oder Pflegekräfte dabei denken müssten.

„Privilegierter Job“ und Einblicke aus der Bubble

Luna betont, dass sie das Geschäft von innen kennt: „Ich bin ja jetzt in der Bubble. Also ihr habt jetzt sozusagen einen Maulwurf in der Szene, der euch alles erzählen kann.“ Als Mutter von zwei kleinen Kindern stellt sie ihre eigene Belastung gegenüber: „Ich habe zwei kleine Kinder. Influencer sein ist dagegen der Joke des Jahrhunderts.“ Für sie zeigt das, wie viel Flexibilität der Job trotzdem biete.

Gleichzeitig appelliert sie an Creator, die unter dem Druck leiden: „Okay, jeder ist anders. Jeder geht mit Druck anders um und so. Aber dann ist der Job vielleicht einfach auch nichts für dich. Dann such dir was anderes.“ Wer vor der Kamera weine, obwohl der Beruf viele Freiheiten ermögliche, solle die Branche überdenken.

Zum Schluss ordnet sie die Debatte mit bissigem Humor ein. Es gebe Berufe mit noch mehr Lockerheit, wirft sie ein: „Pferdekuckerin. Gibt es einen Job, der Pferdekuckerin ist? Einfach, keine Ahnung, Erbe oder einfach Nepo-Baby.“

 

 

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