Mo Douzi (42) spricht erstmals offen über seinen Suizidversuch
Mo Douzi
Absolut jeder kennt Mo Douzi als stets gutaufgelegten Lebemann, der sich und das Leben feiert und immer für eine witzige Aktion zu haben ist. Der Rapper und Entertainer hat eine ernstzunehmende Geschichte und ist eine imposante Gestalt, nimmt sich selbst aber trotzdem nicht zu ernst und hat gefühlt immer ein Lächeln auf den Lippen. Wo Mo Douzi auch hinkommt, er verbreitet schlechte Laune.
Das aktuelle Podcast-Interview von Mo Douzi dürfte für seine Hunderttausenden von Fans mit Hinblick auf seine gut gelaunte Art ein echter Schock sein. Denn der 42-Jährige hat darin erstmals über das dunkelste Kapitel seines Lebens gesprochen und enthüllt, dass er beinahe einen Suizidversuch begangen hätte…
„Hab mir ein Seil gekauft“
Im Podcast von Immo Tommy hat Mo Douzi nun erstmals enthüllt, dass auch für ihn nicht immer die Sonne scheint und auch eine Person wie er manchmal vom Leben überfordert ist. Obwohl es ihm augenscheinlich immer gut geht und er ein anscheinend sorgenfreies Leben führt, ist er in der Vergangenheit an einem Punkt gewesen, an dem er aufhören wollte.
Er berichtet in dem Gespräch von dem Tag, an dem er sich ein Seil gekauft hat, um sich damit das Leben zu nehmen. Nur ein Anruf seiner Mutter rettete ihn davor, seinen Plan umzusetzen. Am Ende teilt der Rapper noch eine wichtige Botschaft: Wenn ihr ähnliche Dinge durchmacht, wartet nicht auf ein Zeichen von Gott, sondern versucht zu reden und euch Hilfe zu holen.
Mo Douzi über Selbstmordgedanken
„Die Geschichte kennt keiner. Ich bin zum Bauhaus gefahren, hab ein Seil gekauft und bin Abends um 19-20 Uhr in den Park gefahren wo ich aufgewachsen bin. Dann bin ich hingefahren, stand dort vor einer Schaukel und habe vorgehabt, mich da aufzuhängen. Da war ein Baumhaus: ‚Ich häng mich jetzt da auf‘
Dann bin ich hingelaufen, dann klingelt mein Handy und dann stand da meine Mutter drauf. Und ich denk mir so: Digga, die hat mich gerade gebremst. Ich bin drangegangen und meine Stimme war so bisschen weg. Sie sagt: Wo bist du, ich mach grad Essen.
Dann hat sie mir irgendwas erzählt, ich lass das Seil fallen, lauf zum Auto und hab mir gedacht, Gott hat mir gerade einfach ein Zeichen gegeben. Es war kurz davor. Hätte sie mich nicht angerufen, hätte ich vielleicht eine Dummheit begangen. (…) Egal wer sowas hat – holt euch auf jeden Fall Hilfe. Depression ist kein leichtes Spiel. (…) Direkt Hilfe holen. Auch wenn es Leute sind aus der Familie – Rede!“
Hier seht ihr den Ausschnitt
