Nach Kollegah und Raf Camora – Bushido steigt in neues Business ein

(Credits: andisvetlikov / Amazon Prime Video)

NFT-Geschäft

In den letzten Wochen sind immer mehr Rapper in das NFT-Geschäft mit eingestiegen. Als absoluter Vorreiter in dem Bereich erwies sich Kool Savas, der ein 21 Jahre altes Textblatt verbrannte um es als NFT zu versteigern. Einen Tag nachdem es für 30.000 Euro versteigert wurde, verkauft der Besitzer dasselbe NFT für 150.000 Euro weiter. Auch Raf Camora, Mozzik und Kollegah waren in den letzten Wochen sehr umtriebig in diesem Bereich.

Bushido

Jetzt steigt Bushido als nächster deutscher Rapper in das NFT-Geschäft ein. Der 43-Jährige hat sich schon vor geraumer Zeit als Blockchain und Krypto-Fan geoutet und investiert eigenen Angaben nach so gut wie sein gesamtes Barvermögen in Bitcoin und Ethereum. Von NFTs zeigte er sich bis vor kurzem nicht so begeistert wie von Kryptowährungen.

Das hat sich seit neuestem aber offenbar geändert. Gegenüber dem btc-echo spricht Bushido über sein neues NFT-Projekt: “Das Projekt heißt “Adopekid x Bushido”. Als ich 2020 erstmals von NFTs gehört habe, hat es mich nicht wirklich interessiert. Aber als Disney, Marvel, Nike, also die großen Konzerne eingestiegen sind, hat sich das geändert.”

Anwendung für die Musikbranche

Aber der Rapper und Labelchef denkt noch viel weiter als digitale Kunstprojekte als NFTs zu verkaufen. Er sieht darin auch die Möglichkeit, die gesamte Musikbranche zu dezentralisieren. Der Rapper befindet sich ohnehin schon auf einer Mission gegen die großen Majorlabels und verkauft bspw. frühere Alben auf seinem eigenen Amazon Market Place.

Zuletzt sprach er sich erneut gegen Majors aus und bat Newcomern an, ihre CDs in seinem Shop zu verkaufen. Mithilfe der NFT-Technologie kann man nach Ansicht Bushido das Musik-Monopol der großen Unternehmen aufbrechen und kann somit einen größeren Anteil der Einnahmen an die Künstler geben:

“An die NFTs könnte man lebenslang freien Eintritt zu allen Konzerten oder eine Flatrate für Album-Releases ranhängen. (…) CD-Verkauf gibt es fast nicht mehr, beim Streaming bekommt der Künstler das wenigste Geld. Mit einer Art Blockchain-Vertrieb könnte sich jeder an der Musik beteiligen und die Einnahmen gehen nicht mehr nur an das Monopol, an Universal und so.”

(Quelle: btc-echo)

Hier seht ihr die Meldung

btc-echo.de

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