Bushido ├╝ber Arafat: „Er nannte mich einen Hund“

Bushido

Derzeit kommen immer mehr erschreckende Details aus dem gro├čen Interview von Bushido und seiner Ehefrau Anna-Maria ans Tageslicht. Der Berliner liefert die aktuelle Cover-Story des „Stern“ und packt umfangreich und vollkommen ehrlich ├╝ber die Vorg├Ąnge hinter den Kulissen aus. Dabei gibt er ganz offen auch die eigene Ohnmacht zu und gesteht, dass er gro├če Sorge vor einer Trennung mit Arafat hatte:

„Ich dachte immer, wenn ich aufh├Âre zu vermitteln, wenn ich aufh├Âre, Arafat gegen├╝ber loyal zu sein, dann gibt es eine wirklich schlimme Eskalation. […] Die Wahrheit konnte ich doch gar nicht sagen oder aufschreiben. Weil die Wahrheit n├Ąmlich so aussah, dass ich nichts zu melden hatte. Dass Arafat einfach alles entschieden hat.“

Das Ehepaar rechnete sogar so stark mit einem Angriff gegen den EGJ-Chef, dass man sich auf das Schlimmste gefasst machte und ein Testament f├╝r Bushido aufsetzte:┬áÔÇ×Das Erste, was wir nach der Trennung von Arafat gemacht haben, war, uns testamentarisch abzusichern. Falls mir etwas passieren sollte, ist f├╝r meine Frau und Kinder gesorgt.ÔÇť

„Hund“

W├Ąhrend der vermeintlichen Freundschaft der beiden griff Arafat seinen Angaben nach jedoch nicht nur in das Gesch├Ąft ein, sondern ├╝berwachte und bestimmte auch gro├če Teile des Privatlebens des 40 j├Ąhrigen. So verpfuschte er laut Interview nicht nur die Ehe der Ferchichis, sondern zwang den Platin-Musiker auch dazu, seinen Glauben so auszuleben, wie er es f├╝r richtig hielt:

„Zum ersten Mal seit 14 Jahren widersetzte ich mich auch seinen Forderungen. Ich ging nicht mehr Freitag mit in die Moschee, wie er das lange von mir verlangt hatte […] Ich wollte einfach nur meine Familie wieder bei mir haben.“

F├╝r viele Jahre f├╝gte sich Bushido den Vorstellungen des Abou-Chakers – bis die Schwangerschaft seiner Frau ihn zum Umdenken brachte. Der Berliner widersprach fortan den Ansagen seines „Peinigers“ und weckte so den J├Ąhzorn Arafats. Weil Bushido sich f├╝r seine Familie und nicht f├╝r Arafat entschied, bezeichnete dieser ihn sogar als „Hund“.

Wie Bushido erkl├Ąrt, habe Arafat daraufhin selbst den Vertrag des Rappers aufl├Âsen wollen:┬á„Pl├Âtzlich sagt er: ‚Wei├čt du was? Ich hab ├╝berhaupt keinen Bock mehr auf dich. Ich will nicht mehr mit dir arbeiten. Mach, was du willst‘. (..) Es war, als ob dich dein Peiniger nach 14, 15 Jahren freigibt. (..) Er nahm den Vertrag, zerkn├╝llte ihn und schlug ihn mir ins Gesicht. Ich stand auf, lief zur T├╝r, und er schrie mir hinterher: ‚Verpiss dich, renn doch zu deiner Frau, renn zum LKA! Ich werde euch alle f*cken, sche*├čegal.'“

Der zitierte Artikel ist aus der aktuellen Ausgabe des STERN, welche ihr ihr HIER bestellen k├Ânnt. (Hinweis: auf der Webseite runter scrollen zum Punkt „STERN PRINT“.

Hier seht ihr die Schlagzeile

Stern Artikel

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu erm├Âglichen. Wenn du diese Website ohne ├änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erkl├Ąrst du sich damit einverstanden.

Schlie├čen