„Bushido gegen die Mafia“ – Kool Savas mit Realtalk zum Großfamilien

Großfamilien

Nicht nur in der Hiphop-Welt, auch in den großen Tageszeitungen, bei den Fernsehsendern und allen anderen Boulevard-Formaten spielt das Thema Großfamilien und kriminelle Clans aktuell eine große Rolle. Obwohl es diese Strukturen schon seit Jahrzehnten geben soll, werden die Medien erst durch die Konflikte in der Rap-Szene auf das Thema aufmerksam.

So ist es kaum verwunderlich, dass auch das Image der Rap-Szene im Allgemeinen an den aktuellen Entwicklungen leidet. Während kriminelle Organisationen in einigen Städten tatsächlich ein Problem sein sollen, werden auch diverse deutsche Rapper in die Konversation hineingezogen, obwohl sie praktisch nichts mit der Mafia zu tun haben.

Kool Savas

Dieses Problem spricht nun sogar Kool Savas. Der „King of Rap“ kennt sich nach über 20 Jahren im Rapgeschäft über die Strukturen im Hintergrund aus und erklärt nun, dass die ständigen Berichte über die vermeintlichen Machenschaften der Clans selbst ihn persönlich betreffen:

„Ich war gestern mit meinen Eltern unterwegs nach Brandenburg und auf einmal fragt mich meine Mutter ob ich in irgendeiner Form mit irgendwelchen Machenschaft mit Clans verstrickt bin oder so. Und ich als erwachsener Mann, als fast 44 jähriger Mann sehe mich gezwungen meiner schlauen, intelligenten, reflektierten Mutter erklären zu müssen, dass das riesen Propaganda auch ist. Dass 99% der Rapper weder Straße sind, noch in irgendeiner Form sich in einem Gangstermilieu befinden oder damit etwas zutun haben.“

Hier ein Teil der Ansage

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