Nach KC Rebell – Pa Sports hat sich von Kollegah abgewandt

Kollegah

Seit ein paar Tagen ist Kollegah wieder voll am Start – mit der Ankündigung seines neuen Albums „Alphagene 2“ hat der Rapper voll ins Schwarze getroffen und das Momentum wieder auf seiner Seite. Mehr als 10.000 verkaufte Boxen noch vor der ersten Single sprechen eine deutliche Sprache.

Doch in den letzten 2 Jahren wurde trotz der aktuellen Erfolge Schaden angerichtet, der nicht so einfach behoben werden kann. So hat sich das Verhältnis Kollegahs zu einigen Freunden von früher drastisch verschlechtert. Und das nicht nur in seinem Alpha Music-Lager, sondern auch zu einigen Rapkollegen.

Nachdem sich bereits KC Rebell öffentlich von Kollegah distanziert hat, erklärt nun auch Pa Sports, dass er sich von ihm abgewendet und keinen Kontakt mehr zu ihm hat. Grund dafür ist vor allem sein Beef mit Sun Diego, der 2017 mit einem Kollegah-Feature losging. Im Interview bei Jay Jiggy erzählt er erstmals, wie sich die damalige Situation aus seiner Sicht abgespielt hat.

Hier ist das ganze Statement:

“Wir haben gar kein Verhältnis mehr zueinander. Hatten auch noch nie ein großartiges Verhältnis zueinander. (..) Ich hab Kollegah gefragt, ob wir ‘n Song zusammen machen. Das war für mein Album damals. Er war korrekt. Er hat zugesagt, er ist ins Studio gekommen. Wir haben uns in Duisburg damals bei Juh-Dee getroffen. Wir haben den Song zusammen geschrieben, der Song ist sehr wild geworden.

Er hat in seinem Part angefangen auszuteilen, ich hab gesagt ‘Komm, teil ich mit aus’. Seine Feinde, meine Feinde. Ich hatte zu dem Zeitpunkt keine Feinde. Und ich hab dann einfach gesagt komm. Es ist so ‘n Rundumschlagsong. Natürlich ist Ernst. Ich brauch jetzt nicht sagen, ich diss Leute und die sollen dann sagen ‘Ey, ist gut, PA darf das’. Aber jetzt nicht, dass es todesernst ist, so dass ich jetzt mit jemand voll das Problem hab. Nein, es ist so ein Rundumschlag. Zu meiner Zeit gab es auch mal sowas: Wir f**ken jetzt jemand.

Und wen hab ich gedisst. Sun Diego, Estikay, so voll sinnlos. Julien. Dann haben wir ein Video gedreht, dann kam das Video raus. Und dann sind viele Sachen passiert, die komisch waren so. Der Kollegah hat diesen Song gar nicht richtig supportet so. Das war so strange. Wir haben im Studio ‘n Song zusammen gemacht, wir haben ein Video zusammen gedreht. Der Song kommt raus. Er representet nicht den Song.

Ich denk mir ‘Ok, ist jetzt ‘n stranger Move. Du bist ja gekommen zum Dreh für mich. Wenn es jetzt so ‘ne Filme zwischen uns geben würde, dann hättest du ja gar kein Video gedreht. Aber du hast alles gemacht. Warum representest du das Ding nicht mit mir? Das war schon komisch so. Und ich bin gut darin, Sachen zu rekonstruieren, ne.

Das Ding kam raus und irgendwann nach paar Stunden – und damals kamen die Songs nicht alle um 0 Uhr Freitag raus, es kam irgendwann mitten in der Woche raus – und zwei Stunden später hat Sun Diego und JuliensBlog wenn ich mich richtig erinnere, beide auf ihrer Seite so ‘n Video gepostet. In diesem Video war so ‘ne WhatsApp-Konversation zwischen denen. Da sagt der eine ‘ey, hast du gehört, PA Sports hat uns grade gedisst.’, sagt der ‘ja, der Song heißt HS.HC, dann wird’s mal Zeit für ne ‘ Hurensohn-Analyse. PA Sports hat grade seine Karriere beendet.’ Also die machen schon ‘ne sehr radikale Ansage so. Und ich guck mir das an und denk mir ‘OK, man nimmt die beiden auf diesem Spielfeld schon Ernst.‘

(..) Und ich denk mir so ‘ok, Alter, die wollen jetzt die volle Montur auf mich bringen. Und das erste, was ich denk in diesem Moment ist ‘WTF, wo ist Kollegah, man?’ Nicht so der muss jetzt mit mir stehen, ist schon korrekt, dass er den Song gemacht hat, das Video, aber dieser ganze Film – das kam mir einfach alles wie ein Film vor, weil es war so komisch, Digga. Weil der Song kam raus, er representet ihn nicht richtig und die fangen so mit Vollgas an mir zu haten. Nur gegen mich. (..)

Das fand ich komisch. Und ich war auch erstmal so auf diesem Dings Alter, in was für eine Geschichte hast du dich da jetzt rein manövrieren lassen? Gar kein Bock. Ich bring ‘n Album raus. Wir haben eigentlich auch nix mit Beef gehabt. Dann bin ich im Interview mit ‘TV Strassensound”. Da hab ich im Interview gesagt ‘Ey Leute, übertreibt nicht’. Ich denk so, OK, die bereiten grade richtig ekelhafte Sachen gegen mich vor.

(..) Ich war nicht im Kriegs-Modus. Ich war noch so in diesem was ist hier los? (..) Aber darauf kam nichts. Und irgendwann nach zwei, drei Tagen hab ich dann auch gesagt ‘OK, wird Zeit, dass ich mich auch vorbereite und ich bereite mich nicht auf Kuschelkurs vor. Ich bereite mich auf das vor was ich von den beiden erwarte’. Und dann habe ich mich vorbereitet und die Geschichten von da aus kennt ja jeder.”

Hier ist das Interview

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