Ex Kollegah-Signing Jigzaw will 100.000 Euro nicht zahlen!

Geissens

Seit einigen Wochen ist es offiziell – Kollegah und Jigzaw haben den Rechtsstreit gegen das Ehepaar Robert und Carmen Geiss, sowie deren Töchter Shiana und Davina verloren und wurden zu einer herben Geldstrafe verurteilt. Beide sollen laut Urteil jeweils 50.000 Euro an die beiden Töchter des Promi-Ehepaars zahlen. Grund dafür seine einige Diss-Zeilen, die Jigzaw gerappt hat. Kollegah wurde ebenfalls dafür verurteilt, da er als Labelchef die Verbreitung der Zeilen autorisiert hat.

Jigzaw

Nun meldet sich Jigzaw knapp 3 Wochen nach dem Urteil zu Wort und gibt seine Sicht der Dinge wieder. Außerdem erklärt der Rapper, der zurzeit in Istanbul lebt, dass er seinen Anteil an der Strafe nicht zahlen wird, da er das Urteil aufgrund fehlender Formulare für rechtswidrig hält.

Hier ist sein ganzes Statement:

„Warum ich mich melde ist, es geht um die Geissens. Aber damit ihr das versteht, müsst ihr eine Sache schon verstehen vorher. Und zwar wenn ich eine Anzeige kriege. Dann kriege ich erstmal eine Anzeige, Aussage – ok Aussage gemacht, dann kommt die Anklageschrift, so. Wenn die Anklageschrift kommt, dann dauert das meist zwei bis drei Wochen, bis du deinen Termin kriegst, also deinen Gerichtstermin.

So, du gehst zu deinem Gerichtstermin, machst deine Aussage oder nicht. Dann kommen die Zeugen, die machen die Aussage oder nicht. Und danach Plädoyer, bla bla bla, Urteil. Ok. du hast dein Urteil bekommen, du wurdest jetzt verurteilt. Sagen wir du hast 4 Jahre bekommen, Geldstrafe, irgendwas, du wurdest verurteilt. So, in 2 bis 4 Wochen kriegst du dein Urteil, ein schriftliches Urteil.

Du kriegst dieses schriftliche Urteil, du hast dann deinen Papierkram, du hast deinen Zettel, da steht so und so, ‚Sie wurden da verurteilt, das und das ist die Konsequenz, so und so, et cetera. – Möchten sie Widerspruch einlegen? Sie haben 14 Tage Zeit.‘ Da steht 14 Tage Zeit, du kannst Widerspruch einlegen.

Jetzt kommen wir auf die Sachen. Wie viel, Hundert ist offen mit den Geissens? So, jetzt an das Rechtssystem, an Anwälte, Richter, an die Geissens: Deutschland hat mich abgeschoben, ich bin nicht in Deutschland gemeldet, ich hab keinen Wohnsitz in Deutschland. Bedeutet: Ich habe keinen Briefverkehr mit irgendwelchen deutschen Behörden, ok? Das gibt’s nicht.

Ich bin in der Türkei gemeldet, ich habe kein schriftliches Urteil bekommen.. So und das, DAS ist rechtswidrig. Und da pack ich euch am Zopf. Ich hab kein Urteil bekommen und ihr wisst ganz genau was das heißt. Wir verhandeln in 2,3 Jahren nochmal.

(..) Das wollte ich nur einmal gesagt haben. Egal was eure Richter da entscheiden. Hundert, der kann auch von mir eine Million wollen. (..) Wo ist mein Urteil? Wo ist mein Recht Berufung einzulegen? Hast du mir nicht gegeben, ist rechtswidrig. Steht in deinen Büchern. Muss ich dir Jura erklären? Wir sehen uns in 2 Jahren nochmal, wenn ich Chance kriege Einspruch einzulegen, dann verhandeln wir nochmal.“

Hier ist die Ansage

Jigzaw

Gepostet von Ferdinand von Ballin am Samstag, 21. Dezember 2019