In Livestream – Bushido mit direkten Worten an Kay One

Kay One

Erst vor ein paar Tagen durfte Kay One die Nachricht verkünden – mit „Rich Kidz“ hat der Rapper es erstmals geschafft, den Goldstatus mit einem Album zu feiern. Für den 36-Jährigen dürfte es eine ganz besondere Genugtuung gewesen sein, dass gerade dieses Album Gold gegangen ist. Denn es ist auch sein erstes Album nach der Trennung von Bushido gewesen.

Als „Rich Kidz“ erschien sah es nämlich zeitweise so aus, als wäre die Karriere von Kay One am Boden. Der Friedrichshafener befand sich in einem der heftigsten Beefs der Geschichte und war für fast jeden deutschen Rapper und Rap-Fan ein rotes Tuch, nachdem Bushido sein Disstrack „LUTDKG“ veröffentlicht hatte. Wer sich öffentlich für ihn ausgesprochen hat, musste jederzeit damit rechnen, ebenfalls gedemütigt zu werden.

Bushido

Seit dem Disstrack haben Bushido und Kay One keinen öffentlichen Kontakt mehr gehabt und sich auch hinter den Kulissen nicht ausgesprochen oder vertragen zu haben. Zudem sprechen die beiden seit Jahren auch nicht mehr übereinander.

Kay One schwieg sogar als Bushido im letzten Jahr selbst in einer schwierigen Situation gewesen ist und er sich sehr leicht über seinen ehemaligen Kontrahenten hätte lustig machen können.

Fast 7 Jahre nach dem legendären Disstrack spricht Bushido nun wieder öffentlich über seinen ehemals allergrößten Erzfeind. Der 41-Jährige macht gerade einen Livestream, in dem er Beats baut und nebenbei aus dem Nähkästchen plaudert. Dabei kommt er auch darauf zu sprechen, dass die Person, mit der er gerade im Studio sitzt, damals den Disstrack von Kay One gegen ihn produziert hat.

Während es dies erklärt, betont er auch, dass er nichts gegen Kay One hat und ihm und dessen Familie alles Gute wünsche: „Beispielsweise es gab ja diese Bushido/Kay One-Dissereien und da habt ihr, „Tag des jüngsten Gerichts“ habt ihr produziert und aufgenommen? Wie gesagt also, no hate, alles cool, an dieser Stelle auch liebe Grüße an Kay, liebe, liebe Grüße an deine Familie auch, alles gut.“

Hier seht ihr den Disstrack

Gepostet von Ferdinand von Ballin am Dienstag, 26. Mai 2020