Ali Bumaye macht sich über Clan-Chefs lustig

Das Thema Großfamilien und organisierte Kriminalität ist leider seit Jahren präsent in der Deutschrap-Szene und stellt sich immer wieder als reales Problem heraus. Selbst große Namen wie Kollegah oder Capital Bra haben in der Vergangenheit schon offen zugegeben, dass sie von Mafia-Clans bedroht worden sind und dass Geld von ihnen verlangt wurde.

Auch jetzt aktuell sorgt ein Fall für Aufmerksamkeit. Pa Sports erklärte im Zuge seines Streits mit Manuellsen, dass er Probleme mit Leuten „von der Straße“ hat und dass diese Personen unberechtigt sechsstellige Beträge von ihm einfordern. Der 30-Jährige geht davon aus, dass der kürzliche Brandanschlag auf das Auto seiner Eltern von denselben Personen ausgegangen ist.

Glaubt man Medien wie der Bild oder diversen SpiegelTV-Dokumentationen, hat die organisierte Kriminalität die Rapszene längst übernommen. Betrachtet man die Sache nüchtern, sieht die Lage natürlich nicht ganz so dramatisch aus. Und trotzdem ist nicht von der Hand zu weisen, dass Familien-Clans und Rockerbanden immer wieder ihre Fühler nach deutschen Rappern ausstrecken.

Ali Bumaye

Einer dem genau das vorgeworfen wird, ist Ali Bumaye. Der Berliner ist einerseits ein erfolgreicher Rapper mit Platinauszeichnung, andererseits aber auch der Cousin von Arafat Abou-Chaker, der für viele als Inbegriff eines Mafiaclan-Chefs gilt.

Ob Arafat wirklich so kriminell ist wie viele Medien ihn nur allzu gerne darstellen, wird sich unter anderem im aktuell laufenden Gerichtsprozess rund um die EGJ-Trennung zeigen. Trotzdem ist bekannt, dass Arafat und damit auch Ali Bumaye durchaus Kontakte in das kriminelle Milieu haben und Ansehen in der Clan-Szene genießen.

Umso überraschender ist deshalb, dass sich jetzt ausgerechnet Ali Bumaye zu Wort meldet und über Clan-Chefs lustig macht. Der Rapper hat gewisse Verhaltensweisen ausgemacht, die sich bei jedem Clan-Mitglied ähneln und parodiert diese.

Hier seht ihr die Ansage