Bushido: Arafat wollte Samra als Soldaten gegen Farid Bang und Kollegah

Bushido

Prozesstag Nummer 22 im Verfahren gegen Arafat Abou-Chaker hat wieder einige hochinteressante Informationen ans Tageslicht gebracht. So sprach Bushido wieder einmal als Zeuge vor Gericht und erklärte unter anderem, wie es zu den jeweiligen Vertragsauflösungen der Künstlerverträge von Samra und Shindy gekommen sei und wie diese abliefen.

Dabei gab der 42-Jährige preis, dass Shindy ihm einen Entschädigung von „unter 500.000 Euro“ ausgezahlt habe, um seinen Vertrag nicht beenden zu müssen. Samra hingegen habe er ohne eine Forderung aus seinem Vertrag herausgelassen, da dieser laut Bushido aus Furch vor Arafat Abou-Chaker das Label verlassen wollte:

„Zwar habe sich Samra als einziger der von ihm und Arafat betreuten Rapper nach der Trennung für seine, Bushidos, Seite entschieden. Doch nun habe er, nachdem Arafat aus der Untersuchungshaft entlassen worden sei, Angst bekommen, erklärte Bushido weiter.“ (Quelle: Watson)

Farid Bang und Kollegah

Aber auch die Umstände, wie Samra überhaupt zu EGJ gekommen sein soll, sind sehr ungewöhnlich. Denn laut Bushido habe Arafat ihn zum Label geholt, allerdings nicht weil er dessen musikalisches Talent gesehen habe, sondern um einen „Soldaten“ im Beef gegen Farid Bang und Kollegah zu haben:

„Wie denn überhaupt der Kontakt zustande gekommen sei, wollten die Verteidiger wissen. Über Arafat, erklärte Bushido knapp. Dieser Umstand passte natürlich nicht so ganz in das Bild, das er von seinem Geschäftsverhältnis zu Abou-Chaker zeichnen möchte. In seiner bisherigen Aussage war Bushido stets bemüht gewesen, den Beitrag von Arafat zum Musikgeschäft als gering darzustellen.

Auch jetzt unterstellte er ihm keineswegs musikalisches oder geschäftliches Interesse. „Es ging Arafat nur darum, einen Soldaten zu rekrutieren, den er gegen Farid Bang und Kollegah schicken konnte“, behauptete Bushido. Von Musik habe sein ehemaliger Geschäftspartner ohnehin keine Ahnung, es sei ihm nur um den Beef mit den beiden Rivalen aus NRW gegangen.“

(Quelle: Watson)

Hier seht ihr die Meldung

Watson.de
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