Arafat faucht Bushido vor Gericht an: „Sag das doch laut“

Bushido vs. Arafat

Der Prozess gegen Arafat Abou-Chaker zieht sich bereits seit mehreren Monaten hin, das Urteil, das ursprünglich im November 2020 erwartet wurde, ist inzwischen auf der zweite Quartal 2021 vertagt worden. Angesichts der umfangreichen Aussage von Bushido und der weiterhin prallen Zeugenliste ist es allerdings auch nicht unwahrscheinlich, dass der Prozess sogar noch länger andauern wird.

Zuletzt sorgte das Verfahren immer wieder dadurch für Schlagzeilen, weil Bushido bisher unbekannte Informationen in die Öffentlichkeit trug. Beim 22. Verhandlungstag sorgte der Rapper jedoch für eine kuriose Situation, als seine aktuelle Single „EGJ“ zum Thema wurde. Der EGJ-Chef hatte sich nämlich offenbar dafür geschämt, den Track vor Gericht anzuhören und sich für seine Beleidigungen zu rechtfertigen.

Bushido will Song nicht hören:

„Für Auflockerung sorgte jedoch ein kurzer Exkurs zur neuen Musik von Bushido. Am Freitag war ein neuer Song seines Schützlings Animus erschienen, auf dem die beiden gemeinsam mit einem alten Weggefährten Bushidos ordentlich gegen andere Rapper austeilen.

Ob er hinter den ganzen Beleidigungen stehe, die dort gerappt würden, wollte ein Verteidiger wissen. Das seien keine Beleidigungen, sondern Gangster-Rap, erwiderte Bushido. „Wir können uns den Song ja mal anhören hier“, schlug der Anwalt daraufhin vor. „Bitte nicht“, entfuhr es Bushido, was für Heiterkeit im Saal sorgte.“

AK Ausserkontrolle:

Ebenfalls ungewöhnlich war eine direkte Interaktion zwischen Arafat und Bushido. Als über den Vertrag von AK Ausserkontrolle bei EGJ gesprochen wurde, will Arafat nämlich eine Bemerkung von Bushido gegen AK gehört haben und forderte seinen ehemaligen Freund dazu auf, seine Aussage noch einmal laut zu wiederholen:

„Zum Schluss ging es dann noch um den Vertrag von AK Ausserkontrolle. Dazu hatte ausnahmsweise mal niemand viele Fragen, dafür meldete sich der Angeklagte zu Wort. Bisher hatte er zwar schon einige Male das Geschehen mit halblauten Bemerkungen kommentiert, aber dieses Mal wandte er sich direkt an seinen ehemaligen Freund und Geschäftspartner Bushido:

„Sag das doch laut, was du gerade gesagt hast“, fuhr er ihn an. Bushido gab sich ahnungslos, was gemeint sei. Offenbar wollte Arafat eine verächtliche Bemerkung in seine Richtung gehört haben. „Du brauchst nicht so zu tuscheln“, setzte er nochmal nach. Wenig später vertagte der Richter die Verhandlung auf den nächsten Prozesstag am kommenden Mittwoch.“

(Quelle: Watson)

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