Arafat Abou-Chaker: ‚Deutschland braucht die Syrer – ohne sie geht Deutschland unter!‘
Arafat Abou-Chaker über die Bedeutung syrischer Community
Im neuen Interview bei Ungeskriptet positioniert sich Arafat Abou-Chaker klar zur Rolle von Syrern in Deutschland. Er zeichnet ein Bild einer Gesellschaft, die stark von migrantischer Arbeit und Expertise profitiert. Sein zugespitztes Fazit: „Stell dir mal vor, die Syrer würden von heute auf morgen weggehen. Deutschland geht unter. Unter!“
Arafat begründet diese Aussage mit Verweisen auf zentrale Berufsgruppen. Er nennt medizinische und pflegerische Tätigkeiten als Bereiche, in denen syrische Fachkräfte längst fest verankert seien. Auf die Frage, wer ohne diese Community die anstehenden Aufgaben übernehmen solle, erwidert er zugespitzt: „Wer will denn die ganzen Arbeiten machen?“
Er kritisiert außerdem eine Debatte, die seiner Ansicht nach zu stark in Kategorien einteilt. Dabei zitiert er das Schubladendenken gegenüber Zuwanderern und widerspricht einer pauschalen Bewertung. Seine Kernaussage: Die Realität in Kliniken, Pflegeeinrichtungen und Betrieben zeige, wie wichtig diese Arbeitskräfte für das tägliche Funktionieren des Landes seien.
Kritik an politischer Debatte und Appell an Deutschlands Eigenständigkeit
Über den Arbeitsmarkt hinaus widmet sich Arafat der öffentlichen Diskussion rund um Migration und Religion. Er spricht von verzerrten Agenden und lehnt pauschale Extremismusvorwürfe ab. Dazu sagt er: „Ich habe noch nie einen, den ich kenne, gesagt: ‚Ach, du bist aber voll extrem, du bist voll schlimm.‘“
Im Interview führt er aus, dass Probleme häufig aufgeladen werden, um abzulenken. Mit Blick auf politische Perspektiven zeigt er sich ernüchtert: „Egal welcher Politiker momentan an die Macht kommt, es wird sich nichts ändern. Nichts. Wenn sich nicht vorher was ändert.“
Als Ansatz nennt er das Prinzip der nationalen Unabhängigkeit und Priorisierung des Gemeinwohls. Sein Appell lautet: „Deutschland muss selbstständig sein. Komplett selbstständig. Nicht abhängig von USA oder Israel. Erstmal für das Volk. Und weißt du, wenn etwas übrig bleibt, finde ich sehr gut, sollen sie ja helfen.“ Damit setzt Arafat ein klares Statement zur Ausrichtung von Politik und Gesellschaft.
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