„Hat meine Tasche geklaut“ - Fourty berichtet ersmals wie Yakary ihn bestohlen hat

Yakary beklaut Fourty

Der Abgang von Yakary bei Life is Pain hat die Szene über Monate beschäftigt. Im Dezember 2025 schilderte Pa Sports in der großen Abrechnung des Labels erstmals, dass Yakary ihn und Fourty bestohlen haben soll. Jetzt sitzt Fourty selbst bei Aria Nejati im Interview und erzählt die Geschichte zum ersten Mal aus seiner eigenen Sicht.

Kennengelernt hätten sich die beiden im vergangenen Jahr beim Label-Camp auf Santorini. „Am ersten Abend haben wir zusammen FIFA gespielt“, erinnert sich Fourty, „wir haben uns voll gut verstanden.“ Bis vier Uhr morgens sei gezockt worden, seine Tasche habe er dabei einfach liegen lassen.

„Hat er meine Tasche geklaut“, sagt Fourty über das, was danach passiert sei, „mit Bargeld und so.“ Zunächst habe niemand herausfinden können, wo die Tasche geblieben war. „Und wir haben das nie rausgefunden“, so der Life is Pain-Rapper über die ersten Tage danach.

„Habe ihn nie wieder gesehen“

Zwei Wochen lang sei gesucht worden, Yakary habe ihm dabei „so mäßig geholfen beim Suchen“. Am Ende habe Fourty die Sache selbst in die Hand genommen: „Irgendwann habe ich dann selber den Schlüssel genommen, bin in sein Zimmer und hab es dann gefunden auf Santorini noch.“ Gebracht habe ihm der Fund wenig, denn die Tasche sei leer gewesen. „Da war nichts mehr drin“, sagt Fourty.

Yakary habe anschließend behauptet, die Tasche sei ihm untergejubelt worden. Das Geld sei Fourty später überwiesen worden. Zu einem klärenden Gespräch kam es nach seiner Darstellung nie: „Wir haben ja versucht mit ihm zu reden, aber er ist nicht mehr aus seinem Zimmer rausgekommen, hat sich ein Flug gebucht um 6 Uhr morgens und dann habe ich ihn nie wieder gesehen.“ Seitdem habe es lediglich ein, zwei Anrufe gegeben.

Wut hat Fourty trotzdem keine. „Das geht nicht in meinen Kopf rein, deswegen ich kann nicht mal auf den sauer sein“, erklärt er und schiebt hinterher: „Ich habe gar keinen Hass gegen ihn eigentlich.“ Schade findet er es vor allem deshalb, weil die beiden sich musikalisch gefunden hatten. Rund sieben gemeinsame Songs liegen nach seinen Angaben bis heute auf Halde, weshalb Pa Sports auch den geplanten Label-Sampler nicht mehr releasen kann.

Hier seht ihr das Interview