„Ich habe gewonnen“ – Bushido feiert Sieg im 300.000 Euro-Verfahren
Bushido
Die juristische Saga zwischen Bushido und Arafat Abou-Chaker, bzw. einem mutmaßlichen Strohmann von Abou-Chaker, geht weiter. In den letzten paar Monaten konnte der Rapper immer wieder millionenschwere Siege vor Gericht erzielen.
Erst im April 2026 bekam Bushido vor dem OLG Brandenburg Recht und erhielt nach mehreren Jahren Zugriff auf ein eingefrorenes Millionenvermögen. Nebst Zinsen erhält er rund 4 Millionen Euro aus diesem Jahr. Bereits 3 Jahre zuvor wurde Arafat Abou-Chaker aufgrund eines ungültigen Managementvertrags zu einer Zahlung von 2,2 Millionen Euro an Bushido verdonnert.
Gefälschter Darlehensvertrag
Jetzt gibt es den nächsten Sieg für Bushido. Geklagt hatte ein Schweizer Geschäftsmann, der zusammen mit Arafat einen Darlehensvertrag auf den Namen von Bushido abschloss. Demnach habe man Schwarzgeld in der Schweiz geparkt, um keine Steuern in Deutschland zahlen zu müssen. Dieses Geld wurde daraufhin in Form eines Darlehens ausgezahlt. Durch gefälschte Quittungen wurde dann so getan, als würde man das Darlehen zurückzahlen.
Bushido erklärt in der BILD
„Arafat hat eine Briefkastenfirma in der Schweiz gegründet, um sein Geld vor der Steuer zu bewahren. Um Geld aus der Schweiz nach Deutschland zu holen, hat er einen Darlehensvertrag gefälscht – zwischen mir und der Schweizer Firma. (…) Ich sollte ein paar Raten offiziell zurückzahlen, damit es legal aussieht. Dann haben die beiden Barquittungen für die nächsten Jahre ausgestellt, obwohl nie etwas gezahlt wurde.“
„Ich habe gewonnen“
Nach der Trennung wurde Bushido dann darauf verklagt, das vermeintliche Darlehen zurückzuzahlen. Vor dem Landgericht Berlin II wurde nun festgestellt, dass es sich um ein Scheingeschäft gehandelt hat und der Darlehensvertrag ungültig ist. Somit muss er die geforderte Summe von 300.000 Euro auch nicht zurückzahlen. Kläger ist Arafat Abou-Chaker hier offiziell nicht. Dennoch erachtet Bushido den Sieg auch als Sieg gegen Arafat:
„Als wir uns dann getrennt haben, Arafat und ich, haben die beiden mich auf 300.000 Euro Rückzahlung verklagt, obwohl alles ein Scheingeschäft war. (…) Heute kam nach Jahren das Urteil. Ich habe gewonnen. In erster Linie habe ich gegen Arafats schweizerischen Strohmann gewonnen, aber Arafat war mit auf Klägerseite.“
(Quelle: BILD)
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